Fernsehhetze
gegen Dr. Hamer
B. Ullrich
Am 18. Januar
2010 war es mal wieder soweit – in der ARD wurde unter dem Titel „Todesfalle
Germanische Neue Medizin“ gegen Dr. Hamer gehetzt. Anlaß war der Tod der
zwölfjährigen Susanne Rehklau, deren Eltern sich nach mehreren
Chemoanwendungen, die Susanne sehr schlecht bekamen, an Dr. Hamer gewendet
und ihn um eine Diagnose und ursächliche Therapie gebeten hatten. Aber für
Kinder gilt die angebliche Therapiefreiheit nicht! Hier ist der Kurzbericht der Familie Rehklau
von deren Weltnetzseite www.f-rehklau.de/ (Fettdruck nicht original)
„Am 01.07.2009 wurde bei
Susanne per Ultraschall ein etwa fußballgroßer Chorionkarzinom1
diagnostiziert. Am nächsten Tag kam sie in die Filderklinik, am 06.07.2009 in
die Universitätsklinik Tübingen. Dort bekam sie eine Chemotherapie, der
die Eltern mangels Alternativen und Zeit zustimmten. Erst nach zwei Wochen
(weil Kempten angeblich keine Dialyse habe) durfte sie, über Zwischenstation
Uniklinik Ulm, wieder nach Hause. Ihre zweite, diesmal "regionale"
Chemotherapie bekam Susanne in der Medias-Klinik in Burghausen Anfang August, gegen
den erbitterten Widerstand Tübingens. Nach dieser Therapie wollten wir
Susanne durch die schon in Tübingen begonnene Budwig-Diät und Misteltherapie
weiterbehandeln, die Chemotherapie, besonders die Ganzkörpertherapie
Tübingens, zeigte so gravierende Nebenwirkungen auf das Immunsystem, daß wir
nicht von nachhaltiger Heilung ausgehen konnten. Ende August bis Anfang
September fuhren wir (mit Susanne natürlich) in Urlaub nach Rügen. Kaum
zurückgekehrt drängten Burghausen und Tübingen auf eine Chemotherapie, worauf
wir einen Ultraschall bei Susanne machen ließen, der aufzeigte, daß auch in den
vergangenen 7 Wochen ohne Chemotherapie der Tumor sich nicht vergrößert
hatte, sondern sogar leicht geschrumpft war. Ende September schaltete Prof.
Handgretinger aus Tübingen das Jugendamt ein und gemeinsam erwirkten sie, daß
den Eltern von Susanne am 22.10.2009 das medizinische Sorgerecht entzogen wurde
und Susanne am 27.10.2009 nach Tübingen zur Zwangschemo abgeholt werden sollte.
Da Susanne sich weigerte, einigten sich Eltern, Jugendamt und Polizei darauf,
daß Susanne zur Untersuchung nach Ulm mußte.“
Sogar die Allgäuer Zeitung
berichtete am 28.10.09:
„Gericht will Kind zu
Chemotherapie zwingen... Elf Tage lang wurde die Zwölfjährige an der
Universitätsklinik Tübingen der Behandlung unterzogen, die Nebenwirkungen waren
laut Fritz Rehklau gravierend: „Susanne war völlig apathisch und nur noch
Haut und Knochen“, beschreibt er. Nachdem sich die Eltern weiter informiert
hatten, ließen sie ihr Kind Anfang August fünf Tage lang im Medias Klinikum,
einer Privatklinik für Onkologie (Tumorbehandlung) in Burghausen, auf eine dort
angewandte andere Art der Chemotherapie behandeln. Sie beschränkt sich auf das
befallene Organ und verspricht weniger Nebenwirkungen – eine Erfahrung, die die
Familie Rehklau bestätigt... Zur Verhandlung am Familiengericht Kempten kam es,
weil der behandelnde Arzt von der Universitätsklinik Tübingen das Jugendamt
einschaltete. Er vertrat die Ansicht, daß nur die in Tübingen favorisierte Art
der Chemotherapie die besten Heilungschancen biete, eine Verzögerung sei
nicht zu vertreten.“
Hier wird ein Kind in einen
Rivalitätsakt zwischen 2 verschiedenen schulmedizinischen „Therapien“
hineingezerrt, der juristisch auf dem Rücken der betroffenen Familie
ausgefochten wurde und in der Entmündigung der Eltern gipfelte! Jeder,
der Kinder hat, kann sich vorstellen, was bei dieser staatlichen Anmaßung in
den Eltern vorgegangen sein muß.
Und was macht die ARD aus
dieser nachvollziehbaren elterlichen Reaktion auf die negativen Folgen der
schulmedizinischen Standard“therapie“?
„Das Kind durfte nur 12
Jahre alt werden, obwohl die Prognosen der Universitätskliniken die
Heilungschancen ursprünglich bei 60 bis 70 % sahen. Aber die Behandlung wurde
auf Anraten des obskuren Krebsheilers Ryke Geerd Hamer abgebrochen (theatralischer
Tusch, Einspielung eines ungünstigen Bildes von Dr. Hamer). Laut Hamer war
Susanne gar nicht krank. Mit 4 Gutachten mischte sich der Begründer der
Germanischen Neuen Medizin von seinem Exil in Norwegen in die Behandlung des in
Wahrheit schwerkranken Kindes.“
Diese 4 Gutachten hatte Dr.
Hamer ins Weltnetz gestellt. Er hatte dieselben Computeraufnahmen von Susannes
Innenleben zur Verfügung wie die Schulmediziner und kam zu gänzlich anderen
Ergebnissen bezüglich ihres Krankheitszustandes. Zusätzlich hatte er mit
Susanne telefoniert und ihr einige Fragen gestellt, um seine Diagnose
abzusichern. Wer Dr. Hamer vorwerfen will, daß er die Patientin nicht selber
gesehen hat, der möge bedenken, daß auch Röntgenologen und Auswerter von
Computerbildern Vorarbeiten für die behandelnden Ärzte machen, ohne mit den
Patienten zu sprechen.
Für die ARD war die
elterliche Konsultation von Dr. Hamer nun Anlaß, den wohl bekanntesten
negativen Bericht über Dr. Hamer, betreffend Olivia Pilhar aus Österreich,
aufzuwärmen:
„Europaweites Aufsehen
erregte der Fall Olivia Pilhar. Hamer flüchtete mit dem krebskranken Kind und
den Eltern quer durch Europa. Das Mädchen wurde auf Veranlassung der
österreichischen Behörden operiert und ist heute vollkommen gesund.“
Dazu ist zu sagen, daß die
nunmehr 21-jährige Olivia nur noch eine Niere hat, Bestrahlungsschäden an der
Leber und evt. auch am Eierstock erlitten hat, möglicherweise unfruchtbar ist
(wollen wir hoffen, daß dies nicht zutrifft!) und 3 Jahre nach der „Behandlung“
einen Schwerbehindertenausweis mit 60 % Behinderungsgrad erhielt. Gesund??
Außerdem war sie durch die Umstände damals schwer traumatisiert und ist bei der
Chemo fast gestorben. Sie konnte nur durch Reanimierung zurückgeholt werden,
wobei ihr eine Rippe gebrochen wurde.
„Auch im Allgäu im Fall
Susanne wurden Jugendamt, Landratsamt und Familiengericht tätig. Doch für
Susanne kam diese Hilfe zu spät.“
Das erste Gutachten hat Dr.
Hamer am 26. Oktober an das Amtsgericht Kempen geschickt. Zu dem Zeitpunkt und
auch noch danach ging es dem Mädchen ohne Behandlung gut. In Ignoranz dieser
Tatsache geht es in der ARD-Sendung weiter:
„Bediensteter des
Landratamtes Oberallgäu: „Was wir tun konnten, haben wir getan, natürlich in
der uns zur Verfügung stehenden Zeit, und in diesem Rahmen haben wir eben, wie
gesagt, die medizinische Versorgung des Mädchens – soweit es eben möglich war
zu diesem Zeitpunkt – sichergestellt.“ (Blabla...)
Doch bis die Ämter die
Gesundheitsfürsorge übernommen hatten, war das unbehandelte Krebsgeschwür schon
zu groß gewachsen.“
Nach 2 verschiedenen
Chemoanwendungen im Sommer von einem „unbehandelten Krebsgeschwür“ zu
schwadronieren, ist übelster Gossenjournalismus! Doch aufgrund der
Öffentlichkeitstätigkeit seitens Dr. Hamer – von der Unfähigkeit der Herren
Experten kann sich jeder auf der Seite www.pilhar.com/Leidtragende/20091026_Hamer_GutachtenRehklau.htm
überzeugen - wird eine professorale Stellungnahme für nötig befunden, die
einfach aus einer relativierenden Behauptung besteht:
„Weil Hamer den Fall samt
allen medizinischen Gutachten im Internet öffentlich gemacht hat, nimmt auch
die Universitätsklinik Ulm vor unserer Kamera Stellung.
Prof. Dr. Daniel Steinbach:
„Die meisten Kinder, die wir mit so einem Tumor und mit so einem Stadium
behandeln, die werden gesund und bleiben gesund. Und das wäre wahrscheinlich
auch für diese Patientin möglich gewesen...“ (mitten im Satz abgeschnitten!)“
Dieser Professor hatte
bereits am 3.11. in seinem Befund behauptet: „Susanne wird ohne Therapie an
ihrer Erkrankung versterben. Leider würde auch eine intensive Therapie daran
mit großer Wahrscheinlichkeit nichts mehr ändern....“ Und am 18.11. bei einer
richterlichen Anhörung im Oberlandesgericht Augsburg, auf der Susanne bestanden
hatte, und bei der sie ohne elterlichen Beistand mit 3 Richtern und
einer ihr fremden Beigeordneten alleine war, wurde ihr brutal ins Gesicht
gesagt, daß bei der Germanischen Neuen Medizin alle Patienten sterben
würden. Über so was berichten die ARD-Reporter natürlich mit keinem
Wort.
Da man sich mit Dr. Hamer
nicht auf medizinischer Ebene auseinandersetzen möchte, was angesichts der
Unwissenschaftlichkeit der Schulmedizin nur zu verständlich ist, kübelt man in
gewohnter demokratisch-journalistischer Manier gesammelten Unrat über ihn aus.
Da wird die bedauernswerte Witwe eines an Darmkrebs verstorbenen Herrn Schlömer
eingeblendet:
„Wer sich auf die Ideen Ryke
Geerd Hamers einläßt, muß sich auf erstaunliche Erklärungen gefaßt machen und
bezahlt manchmal mit dem Leben. Wie Heinz Dieter Schlömer. (Im Hintergrund
zündet dessen Witwe eine Kerze vor seinem Photo an). Seine Frau erzählt,
der Darmtumor sei relativ klein gewesen. (Foto eines Fleischklumpens mit
einem aufliegenden Zentimetermeßstab mit der Aufschrift Chirurgie Uni Aachen)
Auf Anraten Hamers blieb der Tumor knapp 3 Jahre unbehandelt und wog am Ende 4
Kilo.
Wera Schlömer: „Die
Germanische Neue Medizin ist ein Weg zur Hölle, zum Tod, zum Siechtum... es ist
einfach irreführend und bringt die Menschen dazu, zu etwas zu neigen, was
absolut nicht der Wahrheit entspricht. Sie führt zum Tod – unweigerlich.“
Eine Richtigstellung des
„Falles Schlömer“ finden Sie im Anschluß an diesen Artikel, als Beispiel dafür,
wie tragische Todesfälle verfälscht dargestellt und unberechtigterweise Dr.
Hamer zur Last gelegt werden. Daß Dr. Hamer generell von Operationen bei
Darmkrebs abrät, stimmt jedenfalls nicht:
„Wir müssen uns genau
aufgrund der neuen Erkenntnisse der Germanischen Neuen Medizin® überlegen, was
ist sinnvoll, was müssen wir machen, z.B. bei den Fällen, bei denen wirklich
ein Ileus droht und wo man selbstverständlich prophylaktisch operieren würde,
und was brauchen wir nicht mehr zu machen.“2
Dann kommen die Punkte zur
Sprache, um die es Dr. Hamer bei der Zustimmung zum Interview in erster Linie
ging.
„Über eine Stunde
diskutieren wir mit Hamer. Er erklärt, es gäbe kein HI-Virus. Aids sei nur eine
Allergie. Und immer wieder kommt er auf sein Lieblingsthema: die Juden wollten
mit der Chemotherapie die Nichtjuden vernichten.
RGH: „Übrigens, in
Deutschland kriegt kein Jude Chemo. Kein Jude kriegt Chemo! Das wollen wir auch
festhalten, ne? Und die allermeisten Onkologen gehören dieser
Glaubensgemeinschaft an. Sie behandeln ihre jüdischen Patienten ohne Chemo und
die nichtjüdischen mit Chemo.“
Unglaublich! Ein Mann mit
solchen Vorstellungen hat nach eigenen Angaben über 100.000 Anhänger.
...Unverständlich bleibt, wieso so viele Menschen ausgerechnet diesem Mann und
seiner Medizinsekte im Augenblick ihrer größten Not vertrauen.“
Jeder, der Dr. Hamer einmal
kennenlernen durfte, weiß, daß dieser Mann eine „Seele von Mensch“ ist, ein
Idealist, der völlig in seiner Arbeit aufgeht und immer das Wohl der
Hilfesuchenden im Auge hat. Daß man ihn und sein Lebenswerk in der ARD-Sendung
auf 2 oder 3 hinterfragungswürdige Aussagen reduzierte, ist deprimierend, aber
medientypisch.
Seit nunmehr 29 Jahren ist
Dr. Hamer mit all seiner Kraft bemüht, seine (Germanische) Neue Medizin zum
Wohle aller Menschen als medizinischen Standard durchzusetzen. Welche
Hindernisse ihm dabei vom ersten Tag an in den Weg geworfen wurden, hat er in
dem momentan vergriffenen Buch „Einer gegen Alle“ niedergelegt. Zahlreiche
schier unglaubliche Ungeheuerlichkeiten, bis hin zu Mordanschlägen auf seine
Person, werden dort geschildert, die jeden Glauben an Rechtsstaatlichkeit
oder ein Gesundheitssystem zum Wohle der Patienten verlieren lassen.
Jedes Jahr sterben allein in der BRD lt. Statistik zirka 210.000 Menschen an
„bösartigen Neubildungen“, von denen laut Dr. Hamer über 95 % nicht sterben
müßten, wenn man seine gefundenen 5 Biologischen Naturgesetze beachten würde.
Statt dessen werden die Betroffenen mit der Krebsdiagnose in Angst und
Schrecken versetzt (Ärztevoodoo!), verlangt man unter Hinweis auf
„Metastasengefahr“ schnelle Entscheidungen zu Operationen und Chemoanwendungen
und entwendet Eltern sogar das Sorgerecht, wenn sie ihre Kinder vor diesen
Torturen bewahren wollen. Diese 210.000 Menschen jährlich sterben nicht
zuletzt, weil die Schulmedizin sie nicht retten kann. Natürlich ist es
offiziell nur der böse Krebs, der die Rettung verhindert, und nicht etwa
eine falsche, weil auf völligem Unverständnis körperlicher Abläufe beruhende,
Behandlung. Wenn dann jemand, der aus der Schulmedizin mit den aufmunternden
Worten verabschiedet wird, „man könne nichts mehr für ihn tun“, und der
vielleicht schon 30 Chemoanwendungen durchlitten hat, sich in seiner Not an Dr.
Hamer wendet, der ihn aber dann auch nicht mehr retten kann, dann – ist Dr.
Hamer schuld! Solche Fälle werden gerne in Weltnetzforen breitgetreten und
immer mal wieder – unter Auslassung der wahren Umstände - erwähnt, um Dr. Hamer
in Verruf zu bringen.
Die „austherapierten“ Fälle
jedoch, die trotz 30 Chemoanwendungen im Vorfeld zu Dr. Hamer fanden, und die
trotz „sterbepflichtiger“ Krebserkrankungen heute soweit als noch möglich
wieder gesund und geheilt sind, werden einfach unter den Tisch gekehrt. Hier
beeindruckt insbesondere die Krankheitsgeschichte von Frau Hompesch, die in dem
Buch „Meine Heilung vom Krebs durch das „goldene“ Buch“ geschildert wird.
Gerade unter den „Anhängern“ von Dr. Hamer gibt es viele Menschen, die durch
die Germanische Neue Medizin® ihre Krebserkrankung oder andere schwere
Erkrankungen überwunden haben und nun dazu beitragen wollen, das Wissen um die
5 Biologischen Naturgesetze zu verbreiten. Diese Menschen abfällig als „Sekte“
zu titulieren, disqualifiziert die Urheber sowohl menschlich als auch sachlich.