Wer schützt die Polizei vor
der Ausländerpolitik?
Vor ungefähr einem Jahr
schrieb ein Düsseldorfer Polizei-Dienstgruppenleiter einen Brandbrief, der am
28.11.08 in der Westdeutschen Zeitung abgedruckt wurde. Er beschreibt dort
einen Wochenendeinsatz, der „grundsätzlich geprägt von Alkoholübersättigung
und einem Höchstmaß an Gewaltbereit-schaft“ seitens der Altstadtbesucher
war. „Kaum ein Besucher der Altstadt stellte sich noch normal dar. Je später
die Nacht, desto größer der Wahnsinn.“ Als die Polizei gegen Morgen 2 sich
prügelnde Migranten voneinander trennen wollten, wurden die 4 Beamten „zusätzlich
von zehn weiteren Personen angegriffen, geschlagen, getreten und mit Flaschen
beworfen. Da sie lautstark kund taten, daß sie die Beamten nun töten würden,
nahm ein Beamter die Waffe aus dem Holster und in Sicherheitshaltung und ein
zweiter Beamter nahm sein Pfefferspray in Anschlag.“ Inzwischen war die
Menge der Migranten auf ca. 200 angewachsen. „Sie schrieen uns an,
beleidigten uns, bespuckten uns, warfen mit Flaschen etc. Es kam hinzu, daß
nach meiner Übersicht sicherlich 30 Personen mit ihren Handys oder ähnlichen
Geräten die Gesamtsituation aufnahmen.“
Der Beamte wurde mehrfach
darauf angesprochen, warum die Polizei sich dies alles bieten läßt, und ob denn
aufgefallen war, daß „mehr Vorort-Migranten denn je in der Altstadt wären“.
Der Polizist bejahte die
Frage und erfuhr, „daß es derzeit und seit mehreren Wochen ein Wettbewerb
sei, sich an der Polizei zu reiben, um uns in der Altstadt das Zepter aus der
Hand zu nehmen und Erlebnisfilme aufzunehmen. Da dies seit nunmehr knapp drei
Monaten auch gut funktionieren würde, kämen immer mehr Leute auf den Geschmack.
Es sei bei jugendlichen und heranwachsenden Migranten das neue, aktuelle
Hobby, die Bullen aufzumischen.“
Der Dienstgruppenleiter
machte dann einige Vorschläge, wie die Situation der Polizei zu verbessern sei.
Er beklagte, daß seine Mitarbeiter leicht erkrankten oder gar vom Polizeidienst
in den Objektschutz wechseln würden. Zur Bekräftigung seiner Argumente führte
er aus: „Ich bin an diesem Wochenende von Menschen aller Altersklassen
bespuckt, beleidigt, mit Flaschen beworfen und sonst wie angegriffen worden.
Komischerweise augenscheinlich durchweg von Migranten. Ich mußte einen ehemaligen
Footballspieler und Türsteher mit geschätzt 205 cm Körpergröße und einem
geschätzten Gewicht von 160 kg, der meine Meinung nicht teilte und meine
Anweisungen nicht akzeptierte, in Gewahrsam nehmen und habe mich dabei total
naß und durchgeschwitzt....Ich weiß, daß es krank macht, sich auf der Straße
bespucken, beleidigen und sonst wie angreifen zu lassen. Ihre Mitarbeiter haben
an diesem Wochenende zum wiederholten Male ihre Jacken reinigen müssen und
haben Splitter von berstenden Bierflaschen über sich spritzen lassen müssen.
Meine Mitarbeiter werden so krank.“
Nun ist die düsseldorfer
Altstadt kein Einzelfall, es gibt noch mehr solcher Brennpunkte in unserem
schönen Land. Zum Beispiel in Berlin, wie der Focus am 5. Juli 2007 unter der
Überschrift „Migranten-Gewalt - Täglicher Terror auf Berlins Straßen“
berichtete. Er schildert, wie sich ein deutsches Pärchen nach versehentlicher
Anrempelei einer Türkin in einen Supermarkt flüchten muß, während draußen rund
50 herbeitelefonierte junge Türken randalierten und riefen „Ihr lebt nicht mehr lange, wir schlitzen euch deutsche
Schweine auf!“ Polizisten mußten den
Bürgersteig räumen und das Paar aus dem Geschäft unter Rufen eskortieren, wie „Wir
bringen euch um, ihr deutschen Drecksschweine! Das ist unser Bezirk, verpißt
euch!“ Für die Verkäuferinnen sind solche Beschimpfungen Alltag: „Gerade
die jungen Ausländer beleidigen uns ständig“, sagt Melanie Dayan. Manchmal
reiche es, wenn ein Artikel ausverkauft sei.“
Von Anklagen
wegen rassistischer Aufrufe zu Gewalt und Mord berichtete der Focus nicht. Aber
von Jagdszenen auf dem U-Bahnhof Osloer Straße in Wedding. „Etwa 20
Mitglieder der Jugendgang „Arabian Ghettoboys“ umstellten einen deutschen
Jugendlichen. Sie raubten ihm das Handy und machten gleich ein Foto vom Opfer,
für den Fall, daß es Anzeige erstattete: „Dann kriegen wir dich!“ Der Junge
ließ sich nicht abschrecken und ging zur Polizei. Die fand bei den Tätern
diverses Beweismaterial, unter anderem Fotos von weiteren Überfallenen. Doch
die Staatsanwaltschaft beantragte für die jungen Araber keine Haftbefehle.“
Bei so milden „Anwälten des Staates“ macht es
wirklich Freude, Räuber und Schläger zu werden! Weniger erfreulich ist dies für
die Polizei und die Opfer der nach Politikerwillen „zu integrierenden Migranten“.
Im Artikel „Kriminelle
Jugendliche immer brutaler“ aus dem gleichen Focus werden dann Zahlen
genannt.
„Von 3450
tatverdächtigen Jugendlichen waren 2040 Ausländer oder nichtdeutscher Herkunft
– ein Anteil von 59,13 Prozent. Bei dieser Zahl handelt es sich um von
Jugendlichen begangene Straftaten wie Einbruch, Raub, schwere Körperverletzung
oder Vergewaltigung. ...Vor allem die Serientäter beschäftigen Polizei und
Justiz in der Hauptstadt. Registriert sind 600 „Intensivtäter“ mit mehr als
neun schweren Straftaten sowie rund 1200 „Schwellentäter“ mit fünf bis neun
solcher Verbrechen. Der Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund
liegt in westlichen Stadtbezirken bei bis zu 85 Prozent. Sie haben häufig
zwischen 60 und 100 registrierte Verbrechen auf dem Kerbholz... Auch die
Gewaltbereitschaft der jugendlichen Verbrecher ist stark angestiegen. So wurden
110 Prozent mehr Hiebwaffen wie Schläger oder Schlagringe und 72,2 Prozent mehr
Stichwaffen wie Messer eingesetzt.“
Da gibt es ja
für berliner SozialarbeiterInnen noch eine Menge Integrationsarbeit zu leisten
– Vollbeschäftigung garantiert. (Und vor allem muß der "Kampf gegen
Rechts" verstärkt werden - das lenkt ab und ist ungefährlich.)
Wie schlimm die
Lage für Angehörige der Polizeikräfte ist, verrät die Berliner Morgenpost vom
16.12.2008: „In den vergangenen fünf Jahren sei die Zahl der Angriffe
bundesweit von 20.000 auf 27.000 jährlich gestiegen. Allein in Berlin würden
täglich neun Polizisten attackiert und drei von ihnen dabei verletzt. Für den
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sei nur eine Strafe von bis zu zwei
Jahren oder eine Geldstrafe vorgesehen. „Damit werden Angriffe auf Polizisten
im Strafgesetz genauso behandelt wie Fischwilderei“, so Wendt.“
In
www.derwesten.de vom 19.11.08 wird berichtet: „Noch nie seien die rund
270.000 Einsatzbeamten von Bundes- und Landespolizei so häufig Opfer von
Feindseligkeit und Gewalt geworden wie 2008, sagte der GdP-Vorsitzende Konrad
Freiberg im NRZ-Gespräch.“
Gegenüber den
80er Jahren hat sich der Widerstand gegen die Polizei um 60 % erhöht. Zum Beispiel würden Beamte
regelmäßig „mit so genannten Zusammenrottungen konfrontiert. Dabei tun sich
in kürzester Zeit 20, 50 oder noch mehr Personen zusammen, um den Einsatz in
der einen oder anderen Weise zu behindern. Die Bandbreite des Vorgehens solcher
Menschenansammlungen reiche von Pöbeleien, Beschimpfungen und Beleidigungen
der Beamten über leichte Rempeleien und Störversuche bis zu handfesten Angriffen
mit dem Versuch der Gefangenenbeifreiung. Nach Erkenntnissen der GdP ist dieses
Phänomen kein Problem, das sich auf Problemstadtteile in Ballungsräumen wie
Berlin oder dem Ruhrgebiet beschränke - "hier", so Freiberg,
"wird es nur schneller sichtbar".“
Die Polizeigewerkschaft GdP
appellierte an die Innenminister in Bund und Ländern, "dieser
Entwicklung mithilfe intensiver Forschung schleunigst auf den Grund zu
gehen". Andernfalls könne das Phänomen des "Werte- und Normenverfalls"
für "unsere Gesellschaftsordnung, unsere Demokratie und für jeden
Einzelnen sich als größere Gefahr erweisen als der Terrorismus".“
Dieser wirklichkeitsfremde
Appell wird schon deshalb nichts nutzen, weil diese chaotischen Verhältnisse
voraussehbar waren und daher anzunehmen ist, daß sie politisch gewollt sind!
Hier hilft kein „Forschen“, sondern nur ein hartes Durchgreifen, um sich
Respekt zu verschaffen und Nachahmer abzuschrecken! Die Opfer sind zu schützen,
nicht die Täter zu hätscheln.