Wie entstehen „kindische
Erwachsene“
aus Sicht der Germanischen
Heilkunde®
?
B. Ullrich
Erwachsene, die sich wie
kleine Kinder benehmen – diesem Phänomen ist sicherlich jeder schon mal
begegnet. Insbesondere Noch-Fernsehgucker werden mit dieser Sorte Mitbürger
häufig konfrontiert, sei es in Seifenopern, Quasselrunden oder sog.
Doku-Serien. Einen weitaus größeren Schaden als in der Glotze können solche
entwicklungsretardierten Menschen anrichten, wenn sie es bis in die Parlamente
schaffen, oder an hohe Positionen in „gesellschaftlich relevanten“ Gruppen
gelangen. Diese Sorte hat es zumeist gut gelernt, die mangelnde Reife durch
intellektuelles Gehabe zu überspielen.
Um das Thema der
reiferetardierten, d.h. in unterschiedlichen kindlichen bzw. jugendlichen
Entwicklungsstufen steckengebliebenen, Erwachsenen zu erörtern, bedarf es
einer kurzen Einführung in die von Dr. med. Ryke Geerd Hamer gefundenen Biologischen
Naturgesetze.
Nach Dr. Hamer beginnt jede
Krankheit (außer Unfall und Vergiftungen) mit einem allerschwersten,
hochakut-dramatischen, isolativ empfundenen Konfliktschockerlebnis1.
Dieser Konfliktschock trifft uns völlig unerwartet, man fühlt sich „wie vom
Blitz getroffen“, „vom Donner gerührt“, es trifft einen „wie ein Schlag“ usw. -
unser Sprachgebrauch gibt unser Empfinden im Moment des Einschlags sehr
bildhaft wieder. Dieser Einschlag ist im Gehirn sichtbar, wenn man eine
Computertomographie des Kopfes machen läßt und jemanden kennt, der die
dabei entstehenden Bilder „lesen“ kann. Jeder Konflikt mit gleichem Inhalt
schlägt immer im gleichen Hirnrelais ein, so daß ein Fachmann2
anhand der Schichtaufnahme (CT) der Hirnrelais erkennen kann, welchen Konflikt
jemand erlitten hat, und ob der Konflikt noch „aktiv“ oder bereits gelöst und
organisch geheilt ist. Zugleich schlägt er auch in dem Organ ein, für
das das jeweilige Hirnrelais zuständig ist – ähnlich einem elektrischen
Sicherungskasten, wo jede Sicherung bestimmte Schaltkreise oder Steckdosen
schützt bzw. ansteuert.
Nun gibt es aber nicht nur
die Hirn- und die Organebene, sondern auch die seelische Ebene (Psyche), die
vom Konfliktschock ebenfalls betroffen ist. Diese seelische Ebene entscheidet
sogar, ob man in einer bestimmten Situation überhaupt einen Schock erleidet,
und wenn ja, welchen Konfliktinhalt dieser Schock für einen hat, und somit, in
welches Hirnrelais er einschlägt.
Im Augenblick des
Einschlages beginnt umgehend ein sog. Sinnvolles Biologisches
Sonderprogramm (SBS) abzulaufen, das sich zuerst in einer Wesensveränderung,
also in der Psyche, nach außen hin bemerkbar macht. Von nun an ist der
Betroffene vorrangig damit beschäftigt, den aus dem Schockerlebnis erwachsenen
Konflikt zu lösen. Er denkt kaum noch an etwas anderes als an den Konflikt
(sog. Zwangsdenken), hat wenig Appetit, kalte Hände und Füße, schläft
schlecht und ist je nachdem depressiv oder aufgekratzt-manisch.
Biologische Konflikte im Revier-/Identitätsbereich
Für das Thema
Reiferetardierung sind ausschließlich die Konflikte interessant, die ihren
Bezug zu einem der Relais in der Großhirnrinde haben, die von Dr. Hamer als Revierbereiche
bezeichnet werden. Da Kinder und Jugendliche andere Konfliktinhalte
erleiden als Erwachsene, sind in der Folge nur einige mögliche Konfliktstoffe
junger Menschen beispielhaft aufgeführt. Die Relais in den Revierbereichen
haben folgende Konfliktzuordnung – nach „männlich“ und „weiblich“ getrennt:
Männliche, rechte
Gehirnhälfte - Außenrevier
Revierangst: Vater stürmt einmal in
betrunkenem Zustand ins Zimmer des Sohnes (Zimmer = Revier) und verprügelt ihn.
Nun empfindet der Junge immer, wenn der Vater Alkohol trinkt, Angst vor einer
Wiederholung des Vorfalls.// Jugendlicher hat eine Freundin, die ständig mit
anderen Jungen flirtet, um ihn eifersüchtig zu machen (Revierverlustangst,
Freundin wird biologisch als zum Revier gehörig betrachtet).
Revierverlust: Eltern trennen sich, Mutter
zieht mit dem Sohn aus dem bisherigen Revier (Haus) in eine andere Stadt. //
Junge muß sein eigenes Zimmer hergeben, weil die kranke Oma zur Pflege
einquartiert wird.
Revierärger: Älterer Bruder benutzt
ständig Spielzeuge des Jüngeren und bringt sie nicht zurück. // Hund des
Nachbarn dringt dauernd in den Garten ein und beschmutzt die Sandkiste.
Reviermarkierung: Junge teilt sich ein Zimmer
mit dem älteren Bruder, der ständig in seinen Sachen herumschnüffelt, sie
durcheinanderbringt, benutzt, auf seinem Bett hockt – er kann sein Revier nicht
gegen ihn abgrenzen.
Weibliche, linke
Gehirnhälfte – Innenrevier/Identität
Schreckangst: Vater stürmt einmal in
betrunkenem Zustand ins Zimmer des Bruders und verprügelt ihn. Nun empfindet
das Mädchen immer, wenn der Vater Alkohol trinkt, Angst vor einer Wiederholung
des Vorfalls.
Biologischer Konflikt des
„nicht begattet werden Wollens“: Junges Mädchen sieht brutalen Pornofilm und will
keine Frau mehr werden.
Identitätskonflikt: Mädchen lebt bei der vom
Vater getrennten Mutter, die öfter neue Männer als Freunde und „quasi
Stiefväter“ in die Wohnung bringt.
Innenrevier-Markierungskonflikt: Mädchen hat 2 Freundinnen,
die sich gegenseitig nicht leiden können, und jede versucht, sie auf die eigene
Seite zu ziehen und gegen die andere aufzuhetzen.
Natürlich gibt es zu jedem
Konflikt zahlreiche mögliche Situationen, die bei Kindern zu einem
Konflikteinschlag führen können.
Für die Verhaltensänderung
des Kindes nach einem Einschlag ist die biologische Händigkeit entscheidend.
Ein rechtshändiger Junge
wird nach dem 1. Einschlag depressiv-weiblich – ebenso ein linkshändiges
Mädchen.
Ein linkshändiger Junge wird
nach dem 1. Einschlag manisch-übermännlich, ein rechtshändiges Mädchen wird
manisch-jungenhaft.
Diese Wesensveränderung
findet in unterschiedlichen Ausprägungen statt, von leicht bis extrem, abhängig
von der Konfliktintensität. Für aufmerksame Eltern sollte aber auf jeden Fall
feststellbar sein, ob sich ein Mädchen wie ein Junge benimmt oder umgekehrt.
Allerdings kann es auch vorkommen, daß ein Konflikteinschlag schon vor der
Geburt oder bald danach stattfindet, was sich dann erst später im Verhalten
bemerkbar macht.
Kommt nun zu dem 1.
Konflikteinschlag noch ein weiterer Großhirn-Konflikt hinzu, so schlägt es in der
jeweils gegenüberliegenden Seite ein. Ist dann in beiden Gehirnhälften des
Großhirns ein Konflikt aktiv, so spricht Dr. Hamer von einer „schizophrenen
Konstellation“. Mit dem 2. Einschlag findet zugleich der Reifestop statt; das
Kind oder der Jugendliche bleibt nun auf dem Reifestand, der bisher
altersgemäß erreicht wurde. Die Reifeentwicklung kann erst dann weitergehen,
wenn der 2. Konflikt gelöst wird, und zwar möglichst vor dem 21. Lebensjahr.
Eine Ausnahme bildet eine frühe Schwangerschaft, mit der junge Mädchen einige
Jahre aufholen können.
Reiferetardierung
Angenommen, ein
rechtshändiger Junge erleidet mit 3 Jahren als ersten Konflikterlebnisschock
einen Revierärger (z.B. die Mutter geht plötzlich arbeiten und liefert
ihn morgens gegen seinen Willen in einem Kindergarten = fremdes Revier - ab).
Von nun an ist er häufig quengelig und lustlos, außer an den Wochenenden, wo
der Konflikt abflaut, weil er zuhause sein kann. Die rechte, männliche
Hirnhälfte ist nun „geschlossen“, so daß er fortan „mädchenhaft“ reagiert, was
sich auch in der Entwicklung des Körpers – runde Schultern – bemerkbar macht.
Mit 7 Jahren sieht er einen Gruselfilm, in dem ein Gruselmonster kleine Kinder
aus ihren Schlafzimmern entführt. Er bekommt als zweiten aktiven Konflikt einen
Schreckangstkonflikt. Von da an ist auch die linke, weibliche
Gehirnhälfte geschlossen und der Junge befindet sich in „schizophrener
Konstellation“.
Seine Reifeentwicklung
stagniert ab sofort, nicht aber seine intellektuelle Entwicklung. Er kann also
ein guter Schüler werden, der aber hinter der Reife seiner Mitschüler
zurückbleibt, und zwar auf dem Stand eines Siebenjährigen. Das äußert sich auf
verschiedene Weise, z.B. spielt er lieber mit jüngeren Kindern (die seinem
Reifestand entsprechen) als mit Kindern seiner Altersgruppe. Außerdem ist er
bei der von mir gewählten Konstellation – Revierärger + Schreckangst - ein Autist3.
Als Autist hat er nun einen Wahrnehmungshorizont, der dem eines Siebenjährigen
entspricht. Wenn die Schreckangst (der 2. Konflikt) bei dem Jungen immer
konfliktaktiv bleibt, bis er über 20 Jahre alt ist, so ist er auch mit 21 und
mehr Jahren noch auf dem Reifestand eines Siebenjährigen, was er aber im Lauf
der Jahre durch intellektuelle Anpassungsversuche (abgucken, wie sich die
anderen Kinder bzw. Jugendlichen verhalten, dann nachahmen) zu überspielen
lernt. Dank seinem Konzentrationsvermögen als Autist (Neudeutsch:
Inselbegabter) kann er es zu großartigen Leistungen auf einem speziellen
Fachgebiet bringen (laut Dr. Hamers Erfahrung sind viele Professoren oder „Fachidioten“
entwicklungsretardiert, was zu der Vermutung verleitet, daß der Intellekt eine
kompensatorische Funktion hat, um unterentwickelte Reife zu ersetzen).
Körperlich wird man ihm
vermutlich den „großen Jungen“ ansehen. Ein solcher „siebenjähriger“
Erwachsene findet vielleicht eine Frau, die ebenfalls in seiner „Altersklasse“
reiferetardiert ist. Oder er sucht sich eine Frau aus, die ihn an seine Mutter
erinnert, und läßt sich fortan als „zerstreuter Professor“ bemuttern.
Möglicherweise wird er
pädophil, weil er als „quasi Siebenjähriger“ mit Erwachsenen keine sexuelle
Beziehung eingehen kann – ein Umstand, der in der Kriminalistik berücksichtig
werden müßte. Er wird dabei vermutlich auch keinerlei echte (höchstens
intellektuelle) Schuldgefühle haben, haben können, denn er empfindet
sich ja gewissermaßen als gleichaltrig.
Der Zusammenhang zwischen
Unreife und Kindesmißbrauch ist übrigens bekannt. Hinsichtlich der Fälle von Mißbrauch
durch Pfarrer berichtete die www.kirchensite.de am 2.08.2010:
„Emotionale Unreife sieht
Regens Andreas Tapken als eigentliche Ursache von Kindesmißbrauch. Man könne
nicht den Zölibat mit dem Phänomen Mißbrauch in Verbindung bringen, erklärte er
im Deutschlandradio Kultur angesichts der jetzt bekannt gewordenen
Mißbrauchsfälle durch Jesuiten in den 1970er- und 1980er-Jahre. ... Tapken, der
bis 2004 Professor für Psychologie an der Universität Gregoriana in Rom war,
wies darauf hin, daß sich auch die wissenschaftliche Sicht von Pädophilie
geändert habe. Noch vor wenigen Jahrzehnten habe man geglaubt, daß sie
therapier- und heilbar sei.“
Von diesem Irrgedanken sei
man mittlerweile abgekommen – das Fachwissen dazu hätte sich geändert. Es ging
auch aus anderen Berichten zum Thema Mißbrauch hervor, daß Pädophile zu
Berufen neigen, in denen sie mit Kindern – also quasi mit „ihresgleichen“ –
arbeiten, wie Grundschullehrer, Pfarrer, Erzieher oder Sozialarbeiter.
Dieser reifemäßig
siebenjährige „Mann“ aus unserem obigen Beispiel ist nun nach demokratischen
Spielregeln als Abgeordneter wählbar. Vielleicht fühlt er sich von einer Partei
angezogen, die sich für eine Frühsexualisierung von Kindern einsetzt, oder Sex
zwischen Erwachsenen und Kindern straffrei stellen will? In der demokratischen
Praxis haben wir jede Menge Abgeordnete auf allen Ebenen von Kreis, Stadt, Land
und Bund, die auf unterschiedlichen kindlichen Entwicklungsstufen hängen
geblieben sind, aber über unser aller Wohl entscheiden sollen.