Die Schuldenlüge
www.steuerboykott.org 14.09.2010
„Die Schulden von heute sind
die Steuern von morgen“, behauptet zumindest der „Bund der Steuerzahler“ und
unterstützt damit die Politiker, wenn diese mal wieder Steuern und Abgaben
erhöhen wollen, denn „zukünftige Generationen müßten ja ansonsten noch mehr
Schulden zurückzahlen...“ Kann man das glauben? Ganze Generationen sollen
verschuldet sein? Bei wem denn? Die Generation, der Staat – das sind doch wir
alle! Bei wem sollen wir aber dann diese Schulden haben – etwa bei anderen
Generationen? Andere Staaten können es jedenfalls nicht sein, denn die stecken
ja selbst alle bis zum Hals in Schulden.
„Der Staat muß die Schulden
zurückzahlen, denn sonst würde ihm ja niemand mehr Geld leihen“, sagen all
diejenigen, die systemkonform informiert wurden. Wozu aber muß ein Staat denn
überhaupt Geld leihen, obwohl er doch selbst die Hoheit über seine Währung
haben könnte? Weil es ansonsten Inflation gäbe? Haben wir die denn nicht auch
so? Wer hat denn das Geld, das dem Staat geliehen wurde, überhaupt hergestellt
und kassiert dafür all die Zinsen? Wessen Interessen vertreten die Politiker,
während sie das Geldsystem niemals hinterfragen? Wem ordnen sie sich unter,
wenn sie für die immer schneller wachsende Zinslast immer mehr Steuern
eintreiben?
Die Bankenrettungspakete
haben das wahre Gesicht unseres Finanzsystems zum Vorschein gebracht. Die
Banken brauchten Geld, also bekamen sie es vom Staat. Der hatte aber selbst
kein Geld, also lieh er es sich von den Banken. Doch woher hatten diese denn
nun plötzlich das Geld, um es dem Staat zu leihen? Banken verleihen eben nicht
– was viele heute immer noch glauben – vorhandenes Geld, nein sie erzeugen es,
indem sie Kredite geben. So entsteht das, was wir heute „Geld“ nennen – durch
Schulden.
Die Rückzahlung der Systemverschuldung
ist unmöglich
Das Wachstum von Steuerlast
und Schulden ist systembedingt. Geld entsteht ausschließlich dadurch, daß
Zentral- und Geschäftsbanken es aus dem Nichts schöpfen und verleihen. Die
gesamte Geldmenge wurde dem Staat, den Unternehmen und den Bürgern nur
geliehen. Jeder einzelne Euro müßte theoretisch zurückgezahlt werden. Nach der
Rückzahlung aller Schulden gäbe es kein Geld mehr. Und das Geld für die Zinsen
ist in der existierenden Geldmenge noch gar nicht enthalten. Es wurde zuvor nicht
mit verliehen und muß wiederum von den Banken geschaffen, also verliehen
werden. Dieser Teufelskreis läßt die Summe aller Schulden immer weiter wachsen.
Geldmenge und Schulden
wachsen zwar gleich schnell, aber die Zinslast wächst schneller. Trotz all des
Wohlstands gerät fast die gesamte Gesellschaft immer tiefer in die
Schuldenfalle.
Die Rückzahlung der
„Staatsverschuldung“ war niemals beabsichtigt und ist im System auch nicht
vorgesehen. Staatsschulden können niemals zurückgezahlt werden und sollen das
aus Sicht der Systembetreiber auch gar nicht. Der Zweck dieser Schulden sind
die Zinsen, für die die Steuerzahler immer mehr arbeiten müssen und durch die
das Volk ausgeplündert wird. Politiker und Ökonomen behaupten zwar immer
wieder, das Wachstum der Staatsschulden sei kein Problem, da ja auch die
Wirtschaft wachse. Doch abgesehen davon, daß die Wirtschaft nicht ständig
wachsen kann, machen sie mit dieser Argumentation einen großen Bogen um den
Kern der Thematik.
Die Struktur dieses Systems
führt über Jahrzehnte hinweg mit mathematischer Zwangsläufigkeit zu einer
schleichenden Enteignung aller Völker durch die Eigentümer der Banken.
Verliehen wurde stets nur selbst erzeugtes Geld, zurückgezahlt wird mit
Grundstücken, Wasserwerken, Elektrizitätswerken, Telefonleitungen,
Gesundheitswesen, Post, Bahn, Straßen, Gebäuden und so weiter und so fort. Die
gesamte Infrastruktur sowie die Arbeitskraft von uns und unseren Nachkommen
geht systembedingt und ohne eine echte Gegenleistung in den Besitz der
Geldmacher über. Ökonomen bezeichnen diese Enteignung gerne auch als
„Privatisierung“ (Latein: privare = berauben).
In der gesamten Geschichte
der BRD will noch kein einziger „Volksvertreter“ diesen Zusammenhang erkannt
haben. Und erst recht keiner von ihnen hat jemals etwas dagegen unternommen,
obwohl genau das ihre oberste Pflicht wäre. Gemäß Amtseid müßten sie doch
eigentlich ihre Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen
mehren und Schaden von ihm wenden. Dazu später mehr.
Selbst die höchsten Vertreter
der westlichen „Demokratien“ müssen sich bei den Betreibern des Finanzsystems
verschulden, sind also von ihnen abhängig. Einen echten Rechtsstaat kann es
aber nur dann geben, wenn der Staat und seine Vertreter unabhängig sind, also
nur mit einem Finanz- und Steuersystem, das nicht einer übergeordneten
Geldmacht, sondern dem Volke dient. Alle etablierten Politiker können, dürfen,
wollen und werden das niemals ändern, denn dadurch würden sie sich den Ast
absägen, auf dem sie alle selbst sitzen.
Demokratie ist eine
Illusion. Die Monarchie wurde nicht durch eine Volksherrschaft abgelöst,
sondern durch eine fast allen Staaten übergeordnete Plutokratie. Die Macht geht
nicht vom Volke aus, sondern vom Gelde, wie der Volksmund schon sagt: „Geld
regiert die Welt.“ Aber da Geld keine öffentliche, gemeinnützige Einrichtung
ist, sondern das private System einiger internationaler Geldherrscher, liegt
dort das Zentrum der Macht. Alle übernationalen Geldinstitutionen – also IWF,
BIZ, Weltbank und die einzelnen Zentralbanken – sind über diverse Ecken in
Privatbesitz. Daß es kein Staatsgeld, sondern nur Privatgeld gibt, erkennt man
schon allein daran, daß andernfalls nicht alle Staaten verschuldet wären. Die
Staaten sind in diesem System nur Abteilungen der übergeordneten Plutokratie.
Sie sind Handlanger der internationalen Privatbankiers und dienen als ihre
bewaffneten Arme dazu, die Völker der Erde zur Verwendung ihres Privatgeldes
als gesetzliches Zahlungsmittel zu zwingen. Und da dieses Geld nur durch
Verleih in Umlauf kommt, also mit Zins und Zinseszins stets mehr Geld
zurückgefordert wird, als es überhaupt gibt, werden die Völker der Erde über
Generationen hinweg verschuldet und versklavt und müssen für alle Zeiten für
Staatsschulden und Zinsen schuften. Um den Staat mit frischem Kreditgeld zu
verschulden, wird es zunächst von der Zentralbank hergestellt, indem sie es für
minimale Zinssätze an die großen Geschäftsbanken verleiht, die es dann
vervielfältigen und gegen entsprechend höhere Zinsen am Kreditmarkt weiter verleihen.
Dort muß dann der Staat seine Verschuldung entgegennehmen, damit er die
Wirtschaft mit frischem „Geld“ versorgen kann. Die daraus resultierenden
Milliardengewinne und Boni für die Bankiers sollen dann die Steuerzahler
erwirtschaften.
Die BRD hat für das
Privatgeld, das sie leihen mußte, um eine Währung in Umlauf zu bringen, seit
ihrer Gründung insgesamt rund 1,7 Billionen Euro Zinsen bezahlt. Ohne diese
Gebühr für die Benutzung des privaten, überstaatlichen Geldsystems wäre der
Staat heute schuldenfrei. Jeder fünfte Steuer-Euro ist mittlerweile für diese
als Zinsen bezeichnete Geldgebühr zu entrichten. Die Politiker begrenzen alle
Staatsausgaben, nur nicht die Zinsen. Und wegen dieser Kosten betonen sie auch
immer wieder, daß sie für andere Dinge keinen Spielraum hätten, den es
allerdings gäbe, wenn der Staat unter einer kompetenten Führung das
Emissionsrecht für Geld selbst beanspruchen würde, anstatt sich dem
internationalen Finanzkapital unterzuordnen.
Wie schon zu Zeiten der
Fuggers, von denen sich die Monarchen Geld leihen mußten, so müssen sich auch
heute die von den Geldherren und ihren Medien eingesetzten Politikdarsteller
bei den Betreibern des Finanzsystems verschulden, sich und den Staat ihnen also
unterordnen. Dies steht im Widerspruch zu Artikel 20, Absatz 2 des
Grundgesetzes, wonach die Staatsgewalt nicht von internationalen Bankiers,
sondern vom Volke ausgeht, welches sich keiner höheren Macht unterzuordnen hat.
Unter solchen Bedingungen wäre der Staat aber nie in die Schuldenfalle geraten.
Die gesamte „Staatsverschuldung“ ist somit verfassungswidrig und daher nichtig.
Fazit:
Die „Staatsverschuldung“ ist
eine Lüge.
Sie wurde in die Welt gesetzt von denen, die ein leistungsloses
Milliardeneinkommen auf Kosten der arbeitenden Menschen erzwingen wollen. Und
die Politiker dienen dabei nur als willfährige Handlanger der Geldhersteller
und -verleiher, indem sie die Zinsen über Steuern und Abgaben eintreiben.
Die Schuldenlüge besteht
erstens darin, daß der Staat als Ganzes eben nicht verschuldet ist. Der Staat,
das sind schließlich wir alle. Für die Schulden und die daraus resultierenden
Zinsen muß aber tatsächlich nur ein Teil des Staates arbeiten, nämlich der
Teil, der unter www.steuerboykott.org als Zinssklaven beschrieben wird. Daher
ist das eben keine „Staatsverschuldung“ sondern höchstens eine
Zinssklavenverschuldung.
Zweitens ist die gesamte
„Staatsverschuldung“ schon allein deshalb eine Lüge, weil das Geld, mit dem der
Staat verschuldet wurde, ohne Gegenleistung hergestellt wurde. Hätte der Staat
das Geld selbst hergestellt, anstatt dieses Privileg den privaten Großbankiers
zu überlassen, wäre er nicht verschuldet. Das gesamte Schuldgeldsystem wird
offensichtlich gegen die Interessen aller Völker durch korrupte Politiker am
Leben erhalten, weil sie den Interessengruppen dienen, die an der Spitze der
Finanzpyramide stehen.
Und drittens basiert die
gesamte „Staatsverschuldung“ darauf, daß der Staat sich einer übergeordneten
Finanzmacht unterordnet, was er laut Grundgesetz Artikel 20 Absatz 2 nicht
darf. Die Schulden sind also obendrein verfassungswidrig (falls man das
Grundgesetz für die BRD als Verfassung bezeichnen kann). Wenn man also vor
diesem verfassungsrechtlichen Hintergrund behauptet, der Staat hätte Schulden,
dann ist auch das gelogen, denn die Schulden sind nichtig.
Aus all dem kann und darf es
nur die eine Schlußfolgerung geben:
Die Schulden des Staates
sind null und nichtig. Jede weitere Zinszahlung oder gar Rückzahlung von leistungslos
erzeugtem Geld durch echte Werte muß gestoppt werden. Wenn überhaupt etwas
bezahlt werden soll, dann kann dies nur dadurch geschehen, daß der Staat das
leistungslos erzeugte Bankengeld durch selbst erzeugtes Staatsgeld zurückzahlt.
Dieser Vorgang ist so einfach wie effektiv: Alles, was zur sofortigen, vollständigen
und dauerhaften Entschuldung des Staates notwendig ist, ist ein Gesetz, das
sämtliche Staatsanleihen unter Aufhebung der Zinspflicht zu gesetzlichen
Zahlungsmitteln erklärt. Nur leider können, dürfen, wollen und werden die
Politiker das niemals tun, denn ihre Chefs – die Bankiers – erlauben es ihnen
nicht.
Daraus gibt es nur einen
Ausweg: Das Volk muß die Sache selbst in die Hand nehmen.
Der erste Schritt dazu ist,
sich mit den Tatsachen, die hier dargelegt werden, zu befassen. Freiheit
beginnt immer erst mal im eigenen Kopf, und wer das Geldsystem nicht verstanden
hat, der wird auch nicht verstehen können, warum die Staatsverschuldung ein
Betrug ist, für den niemand bürgen muß. Diesen Vorgang gutgläubigen Bürgern zu
erklären, wird gewiß schwierig, denn – je größer eine Lüge, je umfassender ein
Verbrechen, und je länger der Zeitraum, über den dieses Verbrechen, dieser
Betrug angewandt wird, umso ungläubiger reagiert man darauf.