Der nachfolgende Text stammt aus der Broschüre „Medizin ohne Maske“ von Marduk (Pseudonym). Er könnte gestern verfaßt worden sein, ist jedoch aus dem Jahr 1958! Seit mindestens 50 Jahren sind die dort angesprochenen Probleme also bekannt. Und bei uns sind es immer noch dieselben Parteien, aus denen sich die jeweiligen Regierungen der letzten Jahrzehnte rekrutierten. Hinzugekommen sind sogenannte Grüne, die es noch nicht einmal geschafft haben, das Vordringen genmanipulierter Nahrungsmittelprodukte oder den Verkauf von „Analog“-Käse und anderer gepanschter Scheinware zu verhindern. Hinzugekommen sind SED-PDS-Linke, denen Gleichschalterei mit der dazu unbedingt notwendigen Bürokratisierung ein besonderes Bedürfnis ist, und freie, geistig und körperlich gesunde Menschen schon deshalb ein Greuel sein müssen.

Dementsprechend fallen auch sämtliche „Gesundheitsreformen“ immer nur sys­temerhaltend und systemverstärkend aus.

 

Dein Lebensgenuß - ein Spielball von Interessenten

„Viel zu viele verdienen ihr Geld und ihren Lebensunterhalt an der Auf­rechterhaltung der unbiologischen Zustände... Diese Vielzuvielen verhindern alles, was geeignet wäre, den ganzen gordischen Knoten zu durchschlagen. Aber nicht nur dies; sie versuchen darüber hinaus, das Übel und den Verdienst daran in ein System zu bringen, zu verwalten, zu organisieren..." (Dr. med. S. G. Fudalla in „Ringelheimer biologische Um­schau", Heft 3/4 1953.)

Der heutige Mensch strebt nach Lebensgenuß. Das ist sein gutes Recht, denn was ist schließlich der Sinn seines irdischen Daseins? Es ist das Leben selbst mit seinen unzähligen Möglichkeiten von Lebensfreude und Lebensgenuß, nicht zuletzt bei der Entwicklung aller höheren, nur dem Menschen zuge­messenen geistigen Fähigkeiten und Anlagen. Es ist darum das erste Gebot des Selbstschutzes, es ist sittlich gerechtfertigter Egoismus, die eigene unersetzli­che Vitalität vor den Schädigungen durch ihre zahlreichen verborgenen Feinde zu schützen.

Umfang, Intensität und insbesondere die langfristige Dauer des individuellen Lebensgenusses sind - das vergißt fast jeder, der nach den heute propagierten „Genüssen" strebt - absolut abhängig von der jeweiligen körperlich-seelisch-geistigen Verfassung. Sie entsprechen den biologischen Voraussetzungen, die von Fall zu Fall erfüllt sein müssen, um zu allen echten Lebensgenüssen (ein­schließlich der musischen, kulturellen, denkerischen usw.) nicht nur den Zugang zu finden, sondern um diese auch wirklich voll ausschöpfen zu können. Mit anderen Worten: der Lebensgenuß ist entscheidend abhängig vom Zustand der persönlichen Gesundheit. Für den einzelnen ist die Gesundheit also ganz offensichtlich einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Ak­tivposten seines Lebens. Ist nun die Gesundheit im heutigen öffentlichen Leben, in unserem Wirtschafts- und Sozialsystem daraufhin etwa ganz beson­ders erwünscht und von jedem als das fraglos „raffinierteste" Genußmittel, das alle Genußmöglichkeiten erweitert, vervielfacht und vertieft, auch überaus ge­schätzt? Wer oberflächlich denkt und sich an den öffentlich verbreiteten Paro­len orientiert, kommt in dieser Frage zu einer recht voreiligen Bejahung. Wer tiefer blickt und sich vielseitiger informiert, der muß unter Verlust seiner Illusionen ernüchtert das Gegenteil feststellen:

Unsere Zeit bekennt sich durch ihre offiziellen Sprecher und durch ihre tonangebende Publizistik lediglich mit den Lippen zur Gesundheit. Nie­mand enthüllt jedoch das Geheimnis, daß die körperliche, seelische und geistige Gesundheit des einzelnen von der heute etablierten wirtschaftli­chen und politischen Ordnung in Wirklichkeit als ein zwangsläufiger Feind gefürchtet und darum auch versteckt bekämpft werden muß.

Für diese zunächst absurd erscheinende Behauptung werden im Rahmen der vorliegenden Veröffentlichung eine ausreichende Anzahl von Beweisen vorge­legt. Die Berechtigung der obigen Erklärung aber dürfte bereits auf Grund einiger Hinweise ohne Schwierigkeit einleuchten. Jeder kann sich daraufhin schon hier ein zutreffendes Urteil bilden über die ungewöhnlich zahlreichen politischen bzw. wirtschaftlichen Auswertungsmöglichkeiten der fortschrei­tenden Morbidität und der überall sichtbar werdenden, allgemeinen Degenera­tion. Er wird kaum noch Zweifel setzen in die mit diesen Erscheinungen not­wendigerweise verbundene, unter dem Einfluß der heute herrschenden Wirt­schaftsmächte stehende - allerdings geschickt getarnte! - Sabotage des Gesund­bleibens in unserer Zeit.

So sieht es in Wirklichkeit aus und das sind die Gründe, warum eine echte Gesundheitsvorsorge so wenig Aussicht auf erfolgreiche Förderung hat:

a) Die bedrohliche Zunahme der chronischen körperlichen Krankheiten und der Störungen im Ablauf organischer Funktionen ist gleichzeitig und zwangs­läufig die niemals ernstlich bekämpfte Ursache für den jährlichen Umsatz von Milliardenbeträgen allein im Bundesgebiet für Krankenbehandlung, Medi­kamente, medizinische Apparate, für Schmerz-, Schlaf- und Abführtabletten, für Aufputsch- und Reizmittel aller Art (wie Tabak) usw.

b) Die offensichtliche Ausbreitung der seelischen Entwurzelung und die Zer­störung der echten Erlebnisfähigkeit ermöglichen weitere Milliardengeschäfte. Sie bilden z. B. die Voraussetzung, um den trivialen Extrakt aus Sensation und Verbrechen, aus Kitsch und Sex einer gewissen Sorte von Presseerzeugnissen erfolgreich abzusetzen; sie schaffen auch die Anlässe, um ein Übersoll von Al­kohol unter das Volk zu bringen; und sie geben mit der beängstigenden Zu­nahme der Psychosen und Neurosen den Psychiatern und Heilanstalten ein breites Bestätigungsfeld.

c) Das nachweisbare Anwachsen der geistigen Mangelerscheinungen, der Ver­kümmerung von Denk- und Urteilsfähigkeit, der Widerstandslosigkeit gegen den Anpassungsdruck von Umwelt und Propaganda, liefert die offenbar nicht ungern gesehene Möglichkeit, die breite Masse im Interesse wirtschaftlicher oder politischer Ziele nicht nur fügsam und stumpf zu halten, sondern sie dar­über hinaus so kunstgerecht zu beeinflussen, daß auch auf diese Weise - über die Ankurbelung des Verbrauchs gesundheitsschädigender Konsum­- bzw. angeblicher „Genuß"güter, über den Lotto bzw. Totowahn usw. - Milliarden­summen in Bewegung gebracht werden.

Damit ist der zeitlupenlangsam ablaufende Zersetzungsprozeß der körper­lich-seelisch-geistigen Gesundheit fast jedes einzelnen zur unerläßlichen, propagandistisch und politisch abgesicherten Voraussetzung für die Blüte von Berufs- und Wirtschaftsgruppen geworden, die zusammen fast ein Viertel des jährlichen Volkseinkommens für sich in Anspruch nehmen.

Im Zuge der hier zu beobachtenden allgemeinen Verhaltens-Steuerung kommt es im wesentlichen darauf an, beim einzelnen die weise Einsicht Schopenhau­ers nicht aufdämmern zu lassen, daß ohne die Gesundheit nun einmal „alles andere nichts ist", d. h. völlig wertlos wird. Diese Einsicht würde zweifellos eine gefährliche Kettenreaktion vernünftigen Denkens und Handelns in gesund­heitlichen Fragen auslösen, die einen gefürchteten wirtschaftlichen Erdrutsch durch teilweisen Konsumverzicht im Gefolge haben müßte.

Die industrielle Gesellschaft, in der wir leben, ist aber durch ihr inneres Gesetz gezwungen, stets neue Bedürfnisse zu schaffen, alte Bedürfnisse auszuweiten und den Verbrauch auf jedem Gebiet, auch bei gesundheits­schädlichen Verbrauchsgütern, höher und höher zu treiben. Damit gerät sie in Gegensatz zu jener Einfachheit und Mäßigkeit in allen Dingen, die allein gesund bleiben läßt und sie muß - außer der notwendigen Unwissenheit - über­all eine Unmäßigkeit fördern, deren gesundheitlich nachteilige Folgen sie vertuscht. Sie muß alle Mitbürger, die in bezug auf die heutige Art von „Lebensgenuß" zurückhaltend, anspruchslos und verantwortungsbewußt sind, versteckt diffamieren. Und sie muß diejenigen Zeitgenossen in ihren Wertbe­griffen und Wertsetzungen ermuntern, die „Lebensstandard um jeden Preis" erstreben - selbst um den Preis ihrer unersetzlichen Gesundheit!

Damit allerdings schlägt unsere heutige Konsum-Gesellschaft - sicherlich nicht zufällig - zwei Fliegen mit einer Klappe: auch im Krankheitssektor wachsen auf solche Weise die Bedürfnisse und der Verbrauch fast ins Ungemessene und halten damit ihrerseits das anspruchsvolle Rad der Wirtschaft in Gang. Der Druck des sozialen Konformismus aber nötigt den einzelnen, dieses makabre Spiel zu dulden oder mitzumachen, falls er sich dessen überhaupt je bewußt wird.

Man geht nicht fehl, wenn man eine solche Situation als eine gigantische Verkrebsung unseres gesamten Volkskörpers bezeichnet, die im Hinblick auf ihre schon heute sichtbaren Erscheinungen, mehr aber noch durch die in der Zukunft zu erwartenden Folgen, als ein nationaler Notstand ersten Ranges bezeichnet werden muß.

Die Organisationen der modernen Medizin können ihre Mitschuld an diesen Zuständen nicht ableugnen. Sie in erster Linie seien hiermit angeklagt, den ein­zelnen Zeitgenossen über die alarmierende Entwicklung und die damit zu­sammenhängende Gefährdung seines Rechtes auf echten Lebensgenuß fast vollkommen im Unklaren zu belassen. Die moderne Medizin feiert völlig ein­seitig - als ein von ihr in Anspruch genommenes säkulares Verdienst - die ver­besserte Lebenserwartung des zivilisierten Menschen.

Aber sie vergißt dabei zu verraten, in welch erschreckender Weise diese - außerdem auch noch irreführend und übertrieben dargestellte - Lebens­verlängerung heute mehr und mehr mit verfrühten und vervielfachten Krankheiten und Leiden gekoppelt ist.

Obwohl zum Beispiel die Herzleiden heute an der Spitze aller Todesursachen stehen, und obwohl sie für das katastrophale Ausmaß der Frühinvalidität in großem Umfange mitverantwortlich sind, obwohl andererseits der Lungenkrebs zum Krebstod Nr. 1 des zivilisierten Mannes geworden ist, trotzdem wird eine der wesentlichen Ursachen für diese Entwicklung - das Rauchen! - vom Gros der Ärzte bagatellisiert bzw. der Öffentlichkeit kaum jemals reiner Wein hier­über eingeschenkt. Das beweist u. a. der Brief eines praktischen Arztes:

„Ich habe verschiedene Zuschriften von kranken Menschen erhalten, die alle starke Raucher sind und über Beschwerden klagen, die vom Nikotingenuß her­rühren, denen aber von ihren Ärzten niemals der Zusammenhang zwischen Ni­kotingenuß und den daraus folgenden Erkrankungen erklärt wurde."

Dagegen unterstützten deutsche Ärzte die Senkung der Tabaksteuer, deutsche ärztliche Zeitschriften fördern den Tabakkonsum durch Zigaretteninserate, ein deutscher Arzt läßt sich dazu mißbrauchen, in Zeitungen und Illustrierten mit unzureichenden bzw. irreführenden Angaben das Filterrauchen zu propagieren, und dementsprechend gibt die überwiegende Zahl der Mediziner - einschließ­lich der amtlichen medizinischen „Volksgesundheitsbelehrer“ 1 - der Bevölke­rung das zum Rauchen ermunternde „gute" Beispiel. Wann aber dringt einmal einer der seltenen Warner mit seinen Feststellungen an die Öffentlichkeit? Zum Beispiel eine solche Stimme:

„Als praktischer Landarzt an der Niederelbe mit 24jähriger Praxis sehe ich besonders bei der seefahrenden Bevölkerung täglich die Nikotinschäden in so erschreckendem Maße zunehmen, daß ich Ihre hoffentlich unabhängige Zeit­schrift um Hilfe bitten muß. Die Seeleute, ebenso Fernfahrer und Angehörige vieler anderer Berufe klagen über Herzklopfen, Druckgefühl, Magenbeschwerden, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, bedenkliche Gewichtsabnahme, Bronchialkatarrh, völlige Schlaflosigkeit, Verstimmungen usw., ja ich kann in einzelnen Fällen von einem völligen Zerfall der Gesundheit allein durch Nikotinmißbrauch berichten."2

(„Hippokrates" Nr. 23'1954.)

Obwohl ferner die Lebensmittelverhunzung durch krankmachende Chemikali­en zum Himmel schreit und trotzdem der ausreichende Schutz der Verbraucher durch ein neues Lebensmittelgesetz wiederum verhindert wurde, erheben sich nur vereinzelte ärztliche Stimmen, die diese Kulturschande entsprechend brandmarken. Das Gros der Ärzte aber und deren Organisationen schweigen!

Man könnte auch hier beinahe vermuten, daß der heutige Mensch offensicht­lich gar nicht gesund leben darf, um wichtige Einnahmequellen von Staat und Wirtschaft nicht zu gefährden. Der Lebensgenuß jedoch, dem jedermann heute so ausdauernd und intensiv nachstrebt, wird damit immer mehr zum Spielball von Interessenten, die das berechtigte Streben des einzelnen Zeitgenossen nach einem bis zu seinem Lebensende währenden, mit echtem Genuß erfüllten gesunden Lebensablauf erfolgreich zu pervertieren, d. h. in unnatürliche Bahnen zu lenken verstehen.

Wacht endlich auf ...

Die in den Händen gewisser Repräsentanten der organisierten Medizin liegende Macht sieht den ärztlichen Beruf nicht als einen Beruf an, der dar­an arbeiten sollte, den Grund zu seiner eigenen Existenz zu zerstören. Mehr als 35 Jahre lang sah ich nur einzelne Ärzte auf dieses Ziel hinarbeiten, nie­mals aber die organisierte Ärzteschaft als Ganzes oder auch einen beträcht­lichen Teil von ihr." (Paul de Kruif in „Heilkunst und Ärzteschaft")

Die in den Altersgruppen zwischen 50 und 65 Jahren fast 50 % betragende Übersterblichkeit der verantwortlich Tätigen, die zur Zeit um rund zwölf Arbeitsjahre vorzeitig einsetzende Frühinvalidität bei 75 °/o aller Beschäftigten und die Dauerquote von 4 bis 5 °/o Kranken in der Wirtschaft sind Belastungen unserer sozialen Gemeinschaft, die sich immer mehr als untragbar für die Zu­kunft herauszustellen beginnen. Die Gefahren, die aus einer solchen gesund­heitspolitischen Lage erwachsen, werden ebenso wie die damit verbundenen Fragen von den verschiedensten Gremien zwar hin und wieder besorgt erörtert. Das aber ist auch alles, was angesichts der hier angeführten beunruhigenden Tatsachen geschieht.

Wer sich ohne materielle, berufliche oder berufspolitische Interessen bzw. Bindungen - und das ist die unabdingbare Voraussetzung für die Objek­tivität jeder Untersuchung auf diesem Gebiet! - mit den hier vorliegenden Problemen langfristig und intensiv befaßt, dem erwächst als Frucht einer solchen Arbeit eine Fülle ernüchternder Erfahrungen und überraschender Einsichten, die von den „Fachleuten" jedoch offenbar ignoriert werden:

1. In bezug auf die Tatsache, daß die Fachleute des Krankheitswesens: die Mediziner, weit davon entfernt sind, „die tragische Aufgabe der Heilkunst, sich selbst überflüssig zu machen" (Prof. Dr. med. Rößle auf dem 53. Deutschen Ärztetag) zu erfüllen. Im Gegenteil! Seit 1914 hat sich die Zahl der Ärzte je 10.000 Einwohner im Bundesgebiet fast verdreifacht! (Von 5 auf 14 Ärzte.)

2. Hinsichtlich der Begriffsverwirrung in bezug auf das sogenannte „Gesund­heits"-Wesen, das doch als ein reines Krankheits-Wesen bezeichnet werden muß, weil es ausschließlich mit Krankheitsfachleuten besetzt ist (die außerdem nach ihren eigenen Angaben für ein echtes Gesundheitswesen unqualifiziert sind). Höchste Dringlichkeitsstufe hätte hier die Aufteilung in Gesund„mache"- und Gesund„bleibe"-wesen, womit die Gegensätzlichkeit, ja die Unver­einbarkeit dieser beiden „Wesen" endlich einmal enthüllt würde. Wer als Me­diziner mit seiner Existenz auf der Gesund„macher"-Seite steht, kann zweifel­los das Gesund„bleiben" nur im Ausnahmefall wirklich fördern. Wenn er auch mit den Lippen bekennt: „Vorbeugen ist besser als heilen", so zwingen ihn doch die Verhältnisse, diese Devise praktisch zu verleugnen. Das gesamte Me­dizinalwesen hat nun einmal seine Lebensgrundlage im Heilen, nicht im Vor­beugen, und steht folglich unter dem wirtschaftlichen Diktat des Satzes: „Hei­len bzw. zu heilen versuchen ist besser als Vorbeugen".

3. Über die herausfordernde Anmaßung, mit der sich gewisse offiziell ge­steuerte und von Medizinern geleitete und durchsetzte Gremien als vom Volke ausgehende oder für das wahre Volksinteresse wirkende „Gesund­heits"- oder „Aufklärungs"-Organisationen bezeichnen, obwohl sie (u. a. aus Rücksicht auf die Gesamtbelange des ärztlichen Standes bzw. auf all­zu offensichtliche Interessen des Staates) eine wirklich erfolgreiche und sichtbare Anhebung des gesundheitlichen Niveaus der Bevölkerung nie­mals einleiten können. Sie kennzeichnen sich selbst, wenn sie einen künstlich-fragwürdigen Gesundheitsschutz durch oft bedenkliche, in ihren späteren Folgen gar nicht absehbare „Präventiv"-Maßnahmen gesetzlich zu verankern suchen, statt die für die Gesunderhaltung allein wichtige natürliche Widerstandskraft des Körpers fördern zu helfen, bzw. wenn sie wichtige gesundheitliche Informationen über das Versagen weithin propagierter Be­handlungsmethoden, über bestimmte gesundheitsschädliche Nahrungsmittel, Medikamente usw. unterlassen.

4. Nicht zuletzt die Feststellung, daß die von der Gnade der Parteien an die Schaltstellen der Gesundheitsbehörden emporgespülten Politiker nicht nur im Hinblick auf das notwendige umfassende und vielseitige Sachwissen fast aus­nahmslos Ignoranten sind, sondern daß diese doch zweifellos der Versuchung ausgesetzt sein werden, jeder wirklich erfolgversprechenden Maßnahme zur Gesundheitsverbesserung einen Riegel vorzuschieben, weil hiervon stets ir­gendwelche mächtigen Wirtschaftsgruppen - wie auch der Staat selbst (z. B. durch Rückgang der Tabaksteuer usw.) - nachteilig betroffen werden.

5. Außerdem über die Doppelzüngigkeit eines Staates, dessen Wortführer zwar der Forderung nach körperlicher und geistiger Gesundheit, Stärke und Leistungsfähigkeit jedes Staatsbürgers Lippendienste leisten, der sich aber an der steuerlich-finanziellen Ausbeutung z. B. der Nikotin- bzw. Spielsüchtigen bedenkenlos beteiligt, statt hier aufklärend vorzubeugen.

6. Insbesondere auch bezüglich der sogenannten „wissenschaftlichen Mit­arbeiter" in den meisten Tageszeitungen, Wochenschriften und Illustrierten, die dort offenbar Zensurfunktionen auszuüben haben. Ein solcher Schluß liegt nahe, weil über medizinische und gesundheitspolitische Probleme nur ausge­wählte Informationen verbreitet werden und bestimmte, dem Medizinalgeschäft abträgliche Feststellungen fast überall unveröffentlicht bleiben.

1 Die Kennzeichnung von „ausgewählten Informationen" als eines „Versuches zu lügen, indem man die Wahrheit spricht" (Prof. Schumpeter) liefert ein sehr geeignetes Kriterium, das auch gegenüber den Informationen gewisser amtli­cher oder halbamtlicher Ausschüsse für „Volks"belehrung oder ,,Volks"gesundheit u. ä. vorsichtigerweise zur Anwendung kommen sollte)

2 (Anm. B.U.: Rauchen als „alleinige Ursache“ von Erkrankungen läßt sich überhaupt nicht nachweisen. Bei Anwendung der 5 Biologischen Naturgesetze, die Dr. Hamer gefunden hat, lassen sich sicherlich bei jedem kranken Raucher, wie auch bei jedem kranken Nichtraucher, Folgen von Konflikterlebnisschocks feststellen, die in eine Krankheitsdiagnose mit einbezogen werden müssen. Aber das war vor 50 Jahren noch nicht bekannt.)