Juncker will Griechenland enteignen

Mmnews.de 21.05.2011

Der luxemburgische Premierminister und Chef der Euro-Gruppe Jean-Claude Juncker hat Griechenland eine Privatisierung des Staatsbesitzes nach dem Modell der deutschen Treuhand vorgeschlagen. "Ich würde es sehr begrüßen, wenn unsere griechischen Freunde nach dem Vorbild der deutschen Treuhandanstalt eine regierungsunabhängige Privatisierungsagentur gründen würden", sagte Juncker in einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel".

Diese Institution solle auch mit ausländischen Experten besetzt sein. "Die Europäische Union wird das Privatisierungsprogramm künftig so eng begleiten, als würden wir es selbst durchführen", kündigte Juncker an. Die möglichen Erlöse bezifferte er auf "erheblich mehr als die 50 Milliarden, die die griechische Regierung vorgeschlagen hat".

 

(Anm. B. U.: Haha, wie aus geschätzten 600 Milliarden DM Vermögen (Waigel) 600 Milliarden DM Schulden gemacht werden, das hat die „Treu“-Hand anfangs der 90er Jahre in Deutschland geübt1. Gewiß ist Frau Breuel bereit, ehrenamtlich manch’ guten Ratschlag zu erteilen.

Anscheinend geht es dem Plutokraten-Juncker nicht schnell genug, griechisches Volkseigentum in gierige Privathände zu verschieben. Danach sind dann die Iren dran, die Portugiesen, die Spanier...

Wann kapieren endlich die Ureinwohner Europas, daß WIR ALLE die 2 Weltkriege gegen die Plutokraten verloren haben?)

1 Der Vorgang und andere pikante Einzelheiten zu den sog. DDR-Altschulden werden im Hörbuch „Die Plünderlandverschwörung“ – 2 CDs 93 Min. - genau beschrieben; es kann gegen 10 € Spende vom Verein erworben werden.