Der nachfolgende Artikel dient selbstverständlich ausschließlich der histo­rischen Aufarbeitung der fürchterlichsten Diktatur aller Zeiten auf deut­schem Boden! Das in ihm Dargelegte ist absolut nicht mehr zeitgemäß und widerspricht dem Geist der Globalisierung, des Freihandels und des allein seligmachenden, schrankenlosen Wettbewerbs „Jeder gegen Jeden“!

 

Vom Bonzentum zum Dritten Reich

1933, S. 142 ff

Neue Staatsgrundlagen

Es steht fest, der Marxismus ist in seinen Organisationen vernichtet. In der Ide­enwelt allerdings noch nicht. Darüber dürfen wir uns in unserer Siegesfreude nicht täuschen lassen. Deshalb, weil wir diese Erkenntnis in uns tragen, müssen wir wachsam sein, und müssen vor allem auf dem Fundament unserer Welt­anschauung ein neues starkes Staats- und Wirtschaftsgebäude aufbauen, in dem sich das Volk wohl fühlt und von dem auch der erbittertste Gegner, soweit er überhaupt noch zu anständigem Denken befähigt ist, anerkennen muß, daß es sinngemäß und dem Wesen des Volkes entsprechend gebaut ist. Die Tat allein kann diesen ein Jahrhundert lang großgezüchteten Wahnsinn überwinden. Und es wird der ganzen Kraft unserer Partei bedürfen, diese faustische Tat des staatspolitischen wie des wirtschaftspolitischen Aufbaus dem Volke klar und verständlich zu machen. Über den staatspolitischen Aufbau will ich hier nicht reden. Meine Gedankengänge sollen allein dem wirtschaftlichen Aufbau dienen. Zu diesem Zweck wollen wir uns drei Fragen vorlegen:

1.     Welchen Zweck hat die Wirtschaft und was muß ihr Ziel sein?

2.     Wie war der Aufbau der bisherigen Wirtschaft?

3.     Wie muß der Aufbau der Wirtschaft sein, um ihre Aufgaben dem Volk gegenüber zu erfüllen?

 

1. Sinn der Wirtschaft

Welchen Zweck hat die Wirtschaft und was ist ihr Ziel im Hinblick auf das Volk?

Die Wirtschaft ist nicht Selbstzweck, und das wahnsinnige Wort „Wirtschaft ist Schicksal“ konnte nur von einem Menschen ausgesprochen werden, der nie­mals eine Verbindung zum deutschen Volk gehabt hat und dessen Wirken allein aus destruktiven Tendenzen heraus war. Alle Einrichtungen des Volkes dienen einem höheren Zweck, der Blüte der Nation und dem Wohlergehen des Volkes. So auch die Wirtschaft. Sie hat dem Volk in seiner Gesamtheit die not­wendige Nahrung zu verschaffen und die materiellen Bedürfnisse des Volkes zu befriedigen. Deshalb hat an dem Blühen der Wirtschaft die Gesamtheit des Volkes ein Interesse. Ebensowenig wie eine bestimmte Klasse das Volk verkörpert, ebensowenig kann der Profitgeist irgendeiner Interessentengruppe das Wesen der Wirtschaft verkörpern.

Die Arbeit ist oberstes Gesetz und wird dann zum Segen, wenn sie einmal den Schöpfergeist des Menschen befriedigt und dann zum anderen seine Existenz sicherstellt.

Nicht der Arbeitgeber allein hat ein Interesse an dem Blühen des Werkes, ebensowenig wie der Angestellte oder Arbeiter für sich allein an dem Gedeihen der Fabrik Gefallen haben kann. Sie dürfen sich niemals als Gegner gegenüber­stehen, sondern immer nur als Schicksalsgenossen. Nichts kann gedeihen, wo der zügellose Kampf herrscht. Sondern allein dort wird das Schicksal die Arbeit segnen, wo alle Teile erkennen, daß jeder an seinem Platz ein wertvolles Glied der Wirtschaft zu sein hat.

Wir Nationalsozialisten erkennen an, daß die menschliche Schwäche diesem Ideal immer und immer, jede Stunde und jede Minute entgegensteht. Wir wissen, wie der Profitgeist den Menschen beherrschen kann, wir wissen, wie die Geldgier in jedem Menschen lebendig ist, der eine strebt nach mehr Lohn, der andere nach mehr Dividende. Gerade aber weil wir dies wissen, haben wir ebenso die klare Erkenntnis, daß man diesen „Schweinehund“ im einzelnen Menschen nicht noch durch künstliche Organisation züchten darf, sondern daß es die Aufgabe einer höheren Staatsführung ist, diese menschliche Unzuläng­lichkeit zu hemmen, ihr Zügel anzulegen, wenn es sein muß, ihr brutal Schran­ken und Grenzen zu setzen, wenn nicht das Ganze dabei zerstört werden soll.

 

2.                 Die bisherige Wirtschaft

Wie war nun die bisherige Wirtschaft? Aus dem Liberalismus geboren, predig­te man den schrankenlosen Individualismus. Laissez faire, laissez aller, laßt es gehen, laßt es laufen, das war der Wahlspruch der liberalistischen Wirtschaft. Der liberalistische Staat beschäftigte sich insofern nur mit den Menschen, als sie gegen die Gesetze verstießen und Verbrechen begingen. Solange sie nur die ungeschriebenen Gesetze gegen Moral, Sitte, Volkstum und Nation verletzten, sah der Staat mit verschränkten Armen zu. Das nannten sie Freiheit, wenn sich die menschliche Unzulänglichkeit schrankenlos austoben konnten. Ob dabei der Volksgenosse vernichtet wurde, das war den Liberalisten gleichgültig. Doch nicht allein, daß sie diesem Wahnsinn des Sichgehenlassens huldigten, nein, sie gingen sogar her und organisierten die menschliche Unzulänglichkeit und die menschliche Schwäche! Und so nimmt es nicht wunder, daß sich in dem letzten Todeskampf die Fronten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer in un­erbittlichem und unüberbrückbarem Haß gegenüberstanden. Haß erfüllte das Werk, die Räder surrten die Symphonie des Hasses, der Amboß erklang in Sirenengesängen des Hasses, die Bürostuben waren erfüllt voll Haß, die Kaffeestuben und die Direktorenzimmer waren schwanger von Haß.

Die Arbeit war nicht mehr der Sieger, sondern die Last der Menschheit.

Und das ist vielleicht das Grauenhafteste, daß diese Organisationen des Hasses, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, erkannten, daß sie von diesem Haß ausgezeichnet leben könnten. Die Menschen im Betrieb zahlten treu und brav ihre Beiträge in der Hoffnung, daß dadurch ihr Schicksal gebessert würde, während die Herren Gewerkschaftssekretäre und Syndizi der Arbeitgeberver­bände herrlich und in Freuden davon profitierten.

 

3.                 Wie muß nun eine gesunde Wirtschaft sein?

Der Klassenkampf muß bis in seine letzten Wurzeln hinein mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden; der Schutz des arbeitenden Menschen wird erst dann allein der höchste sein. Die vornehmste Aufgabe der klugen Staatsführung ist es, dem schaffenden Menschen der Stirn und der Faust das höchste Recht und den besten Schutz zu gewähren. Diesem hohen und hehren Ziel soll der stän­dische Aufbau und die deutsche Arbeitsfront dienen.

 

...und nun wieder zur Wirtschaft in der demokratischen BRD

"Legale" Lizenz zum Betrügen

Plusminus 25.11.2008, Prof. Karlheinz Küting, Institut für Wirtschaftsprüfung der Univ. Saarland:

Man hat sozusagen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion das Bilanzrecht geändert, mit der Maßgabe, daß eben die fair-value-Konzeption ausgesetzt wurde, und das hat dazu geführt, daß hohe Beträge hier als Gewinne oder als nicht zu buchende Verluste erfaßt wurden. Die Bilanzen sind also, mit anderen Worten, durchaus geschönt worden.“

Kaum zu glauben, aber wahr: Wenn ein Banker sein Depot betrachtet, hat er neuerdings freie Auswahl. Falls der Wert eines Papieres gestiegen ist, kommt das Papier ins sogenannte Handelsbuch; sein Wertzuwachs wird als Gewinn verbucht. Ist der Kurs des Wertpapieres aber gefallen, kann ein Banker einfach den Wert von vor der Krise in die Bilanz schreiben und es in ein anderes Depot buchen, zur langfristigen Lagerung. Und der Trick wird gern genutzt.... Die Banken haben eine „Lizenz zum Frisieren“.

Wer nun denkt, auch der Staat hätte davon Nutzen - höhere Steuereinnahmen - der irrt. Der Trick gilt nur für die Bilanzen. Für die Steuererklärung können die wirklichen Verluste gebucht und von der Steuer abgesetzt werden.