Gutachten zur Germanischen Neuen Medizin®
B. Ullrich
Bei meinen Recherchen zum Thema Germanische Neue Medizin®
stieß ich auf eine REPORT Sendung vom 18.11.2002 im SWR, in der erwähnt wurde,
Herr Prof. Dr. med. Dr. h.c. Günter Henze[1],
„der bekannte Onkologe hat zur „Neuen Medizin“ bereits zwei vernichtende
Gutachten geschrieben.“
Auf Anfrage nach diesen Gutachten verwies mich Herr
Professor Henze auf die Weltnetzseite www.pilhar.com, wo die Gutachten
abgedruckt sind.
Eines der beiden Gutachten betrifft eine Patientin aus Wien.
Von den 4 - 5 Seiten „Gutachten“ befaßt sich gerade mal eine Seite tatsächlich
mit den medizinischen Aussagen Dr. med. Hamers – dort verächtlich Herr Hamer,
ohne Titel, genannt. Der Rest ist Biographisches betreffend seine private
Situation, den Ärger, den ihm die Behörden und Gerichte bereitet haben sowie
natürlich den Fall Olivia Pilhar, der aufgrund seiner Medienpräsenz besonders
in den Zuschauern nachgewirkt hat. Es handelt sich also weniger um ein
medizinisches Gutachten im wissenschaftlichen Sinne über die Germanische Neue
Medizin®, sondern bestenfalls um ein sozio-psychologisches Gutachten im
Boulevardblattstil. Ein erstaunlich niedriges Niveau für einen Wissenschaftler
seines Kalibers.
Also
beschäftigen wir uns mit dem Bißchen, was dort über Dr. Hamers Entdeckungen zum
Thema Krebs und Krankheit „begutachtet“ wird.
„In den folgenden Monaten
entwickelte Herr Hamer, inspiriert durch Träume von seinem Sohn Dirk, eine
Theorie über die Entstehung von Krebserkrankungen, die er als „Eiserne Regel
des Krebses“ zusammenfaßte und als – abgelehnte - Habilitationsschrift bei der
Medizinischen Fakultät Tübingen einreichte. Kernbestandteil dieser Theorie ist,
daß der Auslöser jeder Krebserkrankung ein hochdramatisches Schockerlebnis ist,
von Herrn Hamer DHS („Dirk-Hamer-Syndrom“) genannt - wie eben in seinem Falle
der Verlust seines Sohnes. Dieses Schockerlebnis hinterläßt nach Hamers Theorie
Spuren im Gehirn, die mittels einer CT-Untersuchung detektiert werden können.
Nach einer konfliktaktiven Phase folgt nach der Theorie, falls eine Lösung des
zugrundeliegenden „biologischen Konfliktes“ gelingt, die Heilungsphase. Gelingt
keine Konfliktlösung, bleibt der Patient in einer „Dauerstreßphase mit
Verbrauch seiner Lebensenergien“, dann ist der Tod des Patienten „in der
Kachexie“ möglich.
Im
weiteren erfolgte eine Verallgemeinerung dieses Prinzips durch Herrn Hamer auf
andere Erkrankungen, ja die gesamte Medizin. Er formulierte fünf biologische
Naturgesetze („1. Die Eiserne Regel des Krebses, 2. Das Gesetzt der
Zweiphasigkeit aller Erkrankungen, 3. Das ontogenetische[2]
System der Tumoren, 4. Das ontogenetisch bedingte System der Mikroben, 5. Das
Gesetz vom Verständnis einer jeden sogenannten Krankheit“).
Als
Schlußfolgerung aus der geschilderten Theorie zur Krebs- bzw. allgemeinen
Krankheitsentstehung aus Konflikten wird die Therapie von Erkrankungen und
insbesondere von Krebserkrankungen in der Lösung des zugrundeliegenden
Konfliktes gesehen. Die Konfliktlösung führt zur Ausheilung der
Tumorerkrankung, eine schulmedizinische Behandlung wird nicht nur als unnötig,
sondern in der Regel als schädlich angesehen.“
Bis
dahin ist die Wiedergabe der Hamerschen Erkenntnisse durchaus hinnehmbar, nur
daß es sich nicht um Theorien handelt, sondern um Entdeckung von
Gesetzmäßigkeiten, die an jedem beliebigen Patienten immer wieder bestätigt
werden..
Die
Vorstellung, daß psychische Faktoren einen Einfluß auf die Entstehung von
Krebserkrankungen haben, hat eine lange Tradition. Von Galen, dem Leibarzt des
römischen Kaisers Marc Aurel, wurden Krebserkrankungen mit der Melancholie in
Verbindung gebracht. Bisweilen wird bis heute von einer Krebspersönlichkeit
gesprochen, die gekennzeichnet sei durch Depression, vermindertem Ausdruck von
Ärger und Wut sowie Selbstaufopferungstendenzen. Ein Konzept, das mittlerweile
wissenschaftlich als widerlegt gilt (Schwarz et al 2001).
Neuere epidemiologische bevölkerungsbasierte Studien aus
Dänemark[3]
zeigen eindeutig, daß es keine erhöhte Krebshäufigkeit bei Menschen mit
Depressionen gibt und auch schwerwiegende psychische Streßfaktoren wie die
ernsthafte Erkrankung eines Kindes zu keiner Erhöhung der Krebsinzidenz führen
(Dalton et al, British Journal of Cancer 2004, 90, 1364 – 1366 und Dalton et
al, American Journal of Epidemiology 2002, 155:1088 – 1095).“
Da
wird es dann schon wunderlich. In der GNM gibt es keine sogenannte
„Krebspersönlichkeit“. Im Gegenteil, wird doch gerade durch die dort
beschriebenen Ursachen von Krebserkrankungen deutlich, daß es ohne Unterschied jeden
irgendwann mal betreffen kann, weil es sich um biologische Konflikte
handelt. Allerdings muß in jedem Fall die „Eiserne Regel des Krebs“ erfüllt
sein. Diese besteht aus 3 Kriterien:
1. Jedes Sinnvolle Biologische Sonderprogramm (SBS) entsteht
mit einem DHS (Dirk-Hamer-Syndrom), d. h. mit einem allerschwersten, hochakut-dramatischen
und isolativen Konflikt-Erlebnisschock, gleichzeitig auf den 3 Ebenen
von Psyche, Gehirn und Organ.
2. Der Biologische Konflikt bestimmt im Moment des DHS
sowohl die Lokalisation des SBS im Gehirn als sog. Hamerschen Herd, als auch
die Lokalisation am Organ als Krebs oder Krebsäquivalent (z.B. Diabetes).
3. Der Verlauf des SBS auf allen drei Ebenen (Psyche,
Gehirn, Organ), vom DHS bis zur Konfliktlösung und epileptischer/epileptoider
Krise auf dem Höhepunkt der Heilungsphase und Rückkehr zur Normalisierung ist
synchron.
Auch steht bei Dr.
Hamer nirgendwo, daß Depressionen Krebs auslösen. Allerdings gibt es dank der
Germanischen Neuen Medizin® endlich eine wissenschaftlich nachvollziehbare
Erklärung für das psychische Erscheinungsbild nicht nur der Depression, sondern
aller psychotischen Krankheitsbilder. Daß irgendwelche „Studien“ aus Dänemark
etwas widerlegen, was auch Dr. Hamer nie behauptet hat, entbehrt nicht einer
gewissen Komik; dieses Phänomen begegnet einem aber regelmäßig, wenn es dem
Medizinkartell um die Abwehr unwillkommener Erkenntnisse geht. Und nach diesen
an den Aussagen der GNM vollkommen vorbeigehenden Ausführungen gibt es
tatsächlich noch eine sogenannte
Bei
der sog. „Germanischen Neuen Medizin“ von Herrn Hamer handelt es sich um ein in
der Biographie und Träumen von Herrn Hamer begründetes Theorem ohne jede
wissenschaftliche oder empirische Begründung. Im Gegenteil, nach heutigem
Erkenntnisstand ist die zugrundliegende Grundhypothese widerlegt. Es sind
mehrere Todesfälle von Menschen, die seiner Theorie vertrauten, gut belegt, die
unter schulmedizinischer Behandlung eine realistische Heilungschance besessen
hätten. Deshalb ist die „Germanische Neue Medizin“ mit allem Nachdruck als
einerseits absurd, andererseits aber bewiesenermaßen gefährlich zurückzuweisen.
Ihrer Verbreitung muß mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln – juristisch
und auf dem Wege der Aufklärung – Einhalt geboten werden. Eine Plattform zur
Selbstdarstellung darf ihm und seinen Anhängern nicht geboten werden.“
Zu
dem ersten Satz ist festzustellen, daß auch andere große Entdeckungen quasi „im
Schlaf“ gefunden wurden. Das Periodensystem der Elemente soll Dimitrij
Mendelejew über Nacht eingefallen sein und von Friedrich Kekulé wird behauptet,
daß ihm die Ringstruktur des Benzols im Traum erschien. Daß diese beiden
Entdecker deswegen lächerlich gemacht wurden, ist nicht bekannt. Zur
„empirischen Begründung“ ist auf Dr. Hamers Habilitationsarbeit von 1981
hinzuweisen, in der 200 Patientenfälle dokumentiert wurden, von denen der
„Habilitationsausschuß der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen“
sich seinerzeit - und das sogar entgegen zweier Gerichtsurteile bis heute! -
weigerte, auch nur einen einzigen dieser Fälle zu überprüfen. Mittlerweile kann
Dr. Hamer um die 60.000 Patientenfälle – eigene sowie Fälle von ihm
ausgebildeter Ärzte - vorweisen, die er alle nach seinen gefundenen
Biologischen Naturgesetzen dokumentiert hat. Seine Gegner weigern sich
hartnäckig, den Gegenbeweis anzutreten, obwohl Dr. Hamer sie immer wieder
händeringend und unter Hinweis auf die über 600 Todesfälle durch Krebs pro
Tag allein in Deutschland darum bittet, doch endlich tätig zu werden.
Angesichts dieser erschreckend hohen offiziellen Anzahl krebsbedingter
Todesfälle – trotz oder wegen schulmedizinischer Behandlung – von „mehreren
Todesfällen“ durch die GNM zu schwafeln, ist schon vermessen. Wie viele Kranke,
die von der Schulmedizin als austherapiert heimgeschickt wurden, bisher
dank Dr. Hamers Entdeckungen ihre Konflikte lösen, dadurch die Krankheit
verstehen und überwinden konnten, davon schreibt der Herr Gutachter
wohlweislich auch nichts, obwohl gerade diese Fälle bestens dokumentiert sind
und auch durch die noch lebenden, Dr. Hamer in Dankbarkeit verbundenen,
Patienten jederzeit belegt werden können. Mir selbst sind solche Fälle
persönlich bekannt! Die von Schulmedizinern immer wieder angeführten wenigen
Fälle (immer dieselben paar Fälle!), wo Kranke es nicht schafften, wieder zu
genesen, sind bei genauer Betrachtung aller Umstände auch keineswegs Dr. Hamer
und der GNM anzulasten. Vielmehr sind es Paradebeispiele dafür, wie die
Mietmäuler der Medien alle Fakten verdrehen und für ihre Auftraggeber passend
machen. Welcher Sender, welcher Medienkonzern verdirbt sich auch gerne das
Geschäft mit seinen besten Werbekunden aus der Pharmaindustrie?
Wer
die GNM für „absurd“ erklärt, der möge bitte auch erklären, warum es nicht
absurd ist, einen krebskranken Menschen zusätzlich zu seinem geschwächten
Zustand noch mit zelltötenden Chemikalien abzufüllen, die als „Nebenwirkung“
viele der Symptome, die eine Krebserkrankung ausmachen, erst erzeugen! Gerade
wenn der Mensch all seine Kräfte braucht, um eine schwere Krankheit zu
überstehen, wird er zusätzlich durch Chemozellgifte attackiert – das soll etwa
nicht absurd sein? Wer von den Herren Onkologen vermag denn „wissenschaftlich
korrekt“ zu beweisen, daß die Patienten, die eine Chemo“therapie“ überleben,
nicht ohne diese Chemo auch oder gar besser wieder gesund geworden wären? Wo
ist der wissenschaftliche Beweis dafür, daß nicht seelische
Schockereignisse der Auslöser für Krebserkrankungen sind? Kennt die
Schulmedizin überhaupt eine einzige Krebsursache? Außer Hypothesen über
„multifaktorelle“ Ursachen und „Risikofaktoren“ hat sie nichts anzubieten,
schon gar nichts, was einer wirklich wissenschaftlichen Überprüfung – nachvollziehbar
an jedem x-beliebigen Patienten – standhalten könnte. Dr. Hamer erbringt den
exakten Beweis für seine Entdeckungen jederzeit an jedem beliebigen Patienten –
warum widerlegt die Schulmedizin ihn nicht öffentlich, vor laufenden Kameras
und unter fairen Bedingungen, wenn es doch so absurd ist? Ist es nicht
nachgerade die Pflicht eines jeden gewissenhaften Onkologen, um seine Patienten
vor der „Scharlatanerie der GNM“ zu schützen, endlich den
wissenschaftlichen und unwiderlegbaren Beweis der „Absurdität“ aller Hamerschen
Behauptungen in aller Öffentlichkeit anzutreten?
Das zweite Gutachten des Kinderkrebsspezialisten Henze behandelt den
„Fall Olivia“, der in der 2. Hälfte der neunziger Jahre falschmeinungsbildend
durch die Medien gejagt wurde. Eine gründliche Richtigstellung findet man auf
der Weltnetzseite www.pilhar.com und im Buch „Olivia – Tagebuch eines
Schicksals“ vom Kindesvater Helmut Pilhar.
In diesem Gerichtsgutachten nimmt Prof. Henze Stellung zu einigen
medizinischen Aussagen, die er aus ihm vorliegenden Büchern der „Neuen Medizin“
entnahm:
„Die in den schriftlichen
Äußerungen von Herrn Hamer immer wieder aufgestellte Behauptung, daß 95% aller
Patienten "Opfer der Chemo" werden, ist daher völlig absurd und läßt
sich sowohl anhand der Zahlen als auch in Gestalt von hunderten lebender
Patienten ohne Mühe widerlegen. Diese Behauptung von Herrn Hamer spricht erneut
für seine durchaus mangelnde Sachkenntnis.“
Wenn
aus dem vorhandenen Zahlenmaterial zu Sterbeursachen ca. 600 Krebstote pro
Tag allein in Deutschland veranschlagt werden, von denen wohl die meisten
in schulmedizinischer Behandlung waren, so sind „hunderte lebende Patienten“
nach Chemotherapie nicht gerade viel. Es sagt überhaupt nichts darüber aus, in
welcher körperlichen Verfassung diese chemotherapierten Patienten sich befinden
– vor und nach der Chemo - und um wie viele Jahre sie ihre „Therapie“ überlebt
haben.
„Die
Auslassungen über Magengeschwüre ( S. 54) sind unhaltbar: wir wissen heute
definitiv, daß Magengeschwüre durch Infektionen mit dem Bakterium Helicobacter
verursacht sind und daß eine antibiotische Behandlung gegen diesen Erreger zur
Heilung der Magengeschwüre führt. ...Auf S. 33 bezeichnet Herr Hamer die
Leukämie als Heilungsphase nach einem Knochenbruch. Wie paßt in dieses Konzept
die Tatsache, daß es z.B. bereits bei neugeborenen Kindern, die nie zuvor einen
Knochenbruch erlitten haben, Leukämie gibt.... Wer könnte allein aus
bildgebenden Untersuchungen, insbesondere anhand des immer wieder beschworenen
Computertomogramms des Gehirns, Art- oder Organdiagnosen herleiten, und das mit
einer Sicherheit und einem Unfehlbarkeitsanspruch, wie es Herr Hamer tut? Herr
Hamer hat für alles einen Namen und eine Erklärung. Er ist aber vermutlich auch
der einzige Mensch, der diese Art der Medizin beherrscht. Für schulmedizinisch
ausgebildete Menschen ist diese Art des Denkens nicht nachvollziehbar. Sie kann
es auch nicht sein, denn würde man versuchen so zu denken, müßte man alles
vergessen, was man in der naturwissenschaftlich orientierten Medizin als
richtig zu erkennen gelernt hat.“
Gerade wenn einer behauptet, in der Diagnose unfehlbar zu
sein, sollte es doch besonders leicht sein, ihn an konkreten Patientenfällen zu
widerlegen. Aber lassen wir Dr. med. Hamer selbst darauf antworten, so wie er
es in einer Stellungnahme an die Staatsanwaltschaft in Köln am 19.10.1998 tat:
„Henze stellt aktuelle Hypothesen
über angebliche Ursachen z.B. von Magengeschwüren (Bakterium Helicobacter) als
gesichertes Wissen dar. Dies ist typisch - wieder einmal kann die Schulmedizin
das post oder propter nicht auseinanderhalten, ganz abgesehen davon, daß es
nicht Aufgabe eines Gutachtens sein kann, über aktuelle schulmedizinische
Hypothesen u. andere Streitfragen zu informieren. Henze behauptet,
ich schreibe in meinen Büchern, Leukämie sei eine Heilungsphase nach einem
Knochenbruch! Dies zeigt, wie intensiv er sich mit der Neuen Medizin
auseinandergesetzt hat! Ich halte Leukämie für eine Heilungsphase nach einem Selbstwerteinbruch,
nicht nach einem Knochenbruch, und kann dies im übrigen bei jedem nächstbesten
Leukämie-Patienten nachweisen, daß dieser nämlich seinen Selbstwerteinbruch
gelöst hat. Ein Gutachter sollte wohl grundsätzlich nicht mit einer derartigen
Oberflächlichkeit lesen, die Zusammenhänge grotesk entstellt...
Auf
S. 18 behauptet Henze schlankweg: "Für
schulmedizinisch ausgebildete Menschen ist diese Art des Denkens nicht
nachvollziehbar." Erst im September hat ein Gremium aus
Medizinern unter Vorsitz des Dekans der medizinischen Fakultät Trnava (Onkologe),
des Prorektors der Universität und eines Psychiatrieprofessors sich anhand von
vorgestellten und dokumentierten Fällen davon überzeugt, daß die NEUE
MEDIZIN eindeutig nachvollziehbar und verifizierbar ist. Sie bestätigten,
daß man mit allergrößter Wahrscheinlichkeit davon ausgehen muß, daß die
Gesetzmäßigkeiten der Neuen Medizin zutreffen. Weiterhin empfahl das Gremium,
alles daran zu setzen, schnellstmöglich die NEUE MEDIZIN nutzbringend
für die Patienten anzuwenden und in die Praxis umzusetzen. Wenn es einem
beliebigen Gremium von offenen und für Neues aufgeschlossenen Schulmedizinern
gelingt, die NEUE MEDIZIN nachzuvollziehen und diese logisch und
kohärent zu finden, wieso gelingt das auch nicht ansatzweise Herrn Henze?
Über seine Motive kann man wohl nicht mehr spekulieren!
"Sein von ihm selbst konstruiertes System ist in
sich absolut schlüssig". (S. 18). Zumindest dies mußte Herr Henze erkennen:
Wenn in der Naturwissenschaft etwas in sich kohärent und in sich logisch ist
und verifizierbar ist und verifiziert ist - dann ist es naturwissenschaftlich
richtig - diese wissenschaftlichen Regeln sollte auch Herr Henze kennen.
Wie
seine polemischen Bemerkungen auf S. 18 unten über angebliche Unfehlbarkeit,
Erfolge (bei Mißerfolg sei der Patient angeblich abgefallen) der Neuen Medizin
beweisen, hat Henze nicht einmal das Wesen eines Biologischen
Naturgesetzes verstanden. Die Gesetzmäßigkeiten der Neuen Medizin
beschreiben lediglich einen Mechanismus, wie Krankheiten, z.B. Tumore
(Sonderprogramme) entstehen, und auch wieder verschwinden können. Über Erfolg
oder Mißerfolg am konkreten Fall sagt die NEUE MEDIZIN nicht das
geringste aus. Dies ist vergleichbar mathematischen Regeln, nach denen man
sowohl Additionen als auch Subtraktionen realisieren kann. Es bleibt die
gleiche mathematische Regel.
Originalton
Henze: "Die ‚NEUE MEDIZIN'
ist eine Sammlung von absurden Theorien, die keineswegs bewiesen werden und
auch nicht beweisbar sind, und schon deshalb kann sie nicht
naturwissenschaftlich sein, weil naturwissenschaftlich eben bedeutet, daß etwas
auch beweisbar und mit den bisher erworbenen naturwissenschaftlichen
Erkenntnissen in Einklang zu bringen sein muß."
Dazu
sage ich abschließend: Die NEUE MEDIZIN ist beweisbar und zwar am
nächstbesten Patientenfall. Sie besteht aus 5 Biologischen Naturgesetzen, die
jederzeit überprüf- und abrufbar sind. Eine Vielzahl von Schulmedizinern
konnten dies bereits überprüfen und nachvollziehen. Am 11.9.98 wurde die Neue
Medizin amtlich von der Universität Trnava/ Slowakische Republik bestätigt.
Die NEUE MEDIZIN bestreitet nicht Fakten in der Medizin, wenn sie
wirklich Fakten sind, sie nimmt nur oft eine andere Interpretation der Fakten
vor. Es
handelt sich hier um einen Wissenschaftsstreit, der bestimmt nicht von Herrn Henze
entschieden werden kann. Es ist fraglich, ob er überhaupt noch mit
fairen Mitteln ausgetragen werden kann in einer Gesellschaft, in der die
Medizin längst die Rolle der Kirche im Mittelalter übernommen hat und andere
Denkansätze reflexartig mit inquisitorischen Maßnahmen überzieht.
Dazu
der bekannte Autor Ivan Illich in "Die Nemesis der
Medizin": "Der medizinische Klerus läßt sich nicht
kontrollieren, solange nicht dessen monopolistische Vollmacht, zu entscheiden,
was Krankheit ist, wer krank ist und was für ihn geschehen soll, gesetzlich
eingeschränkt und abgebaut wird."
Henze S. 21: "Nach meiner Ansicht sollte man daher
alles unternehmen, um kranke Menschen davor zu schützen, Opfer seiner
Irrlehren zu werden".
Herr
Henze scheut ganz im Einklang mit der heute angemaßten
Funktion der Medizin als oberster Inquisitionsbehörde nicht davor zurück, bei
der Staatsanwaltschaft Köln "scharfrichterliche" Maßnahmen anzuregen.
Damit überschreitet er bei weitem die Aufgaben eines unabhängigen Gutachters.
Ein solcher hätte etwaige Schlußfolgerungen und Maßnahmen in jedem Fall dem
Urteil eines unabhängigen Gerichtes zu überlassen.
Herr
Henze hat sich damit als ernstzunehmender, unabhängiger
Gutachter selbst disqualifiziert.“
Soweit
Ausschnitte aus der Stellungnahme des Betroffenen Dr. med. Hamer. Was „weiß“
man denn bei der Uniklinik Heidelberg über Krebsursachen?
“Krebsursachen: Die Mehrzahl
der Krebserkrankungen entsteht wahrscheinlich sporadisch, also ohne
erkennbare Ursache. Aus zum Teil ungeklärten Gründen kommt es in
Krebszellen zur Aktivierung von so genannten Krebsgenen, die dann zu
ungehemmter Teilung und Wachstum von Tumorzellen führen. Es gibt eine Reihe von
Umwelteinflüssen, die eine Krebsentstehung fördern. Deshalb könnte eine große
Zahl von Krebserkrankungen durch eine Beseitigung dieser schädigenden
Umwelteinflüsse verhindert werden.”
„DEUTSCHE ÄRZTE-ZEITUNG“ vom
20.12.1994:
Dr. Ulrich Kübler: Seit etwa 1890 haben die Bemühungen, etwa
300 verschiedene Krebserkrankungen des Menschen allein mit Stahl, Strahl und
Chemie zur Linderung und Heilung zu bringen, leider vollkommen versagt.
Ausweislich einer seriösen Industriestatistik - nicht von habilitierten
Meinungsträgern und onkologischen Fachgesellschaften verfaßt - sind von den
adulten Krebsen nur vier Prozent, von den kindlichen Krebsen nur acht Prozent
allein mit Stahl, Strahl und Chemo zu heilen. Es bleiben also rund 92 Prozent
der Krebskranken ungeheilt. Bei diesem Prozentsatz auch nur von potentieller
Heilbarkeit der Erkrankung Krebs durch Stahl, Strahl und Chemo zu sprechen,
stellt den Tatbestand des Etikettenschwindels dar.
[1] Prof. Henze ist seit 1985 Leitung der Abteilung für Pädiatrie II mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie der Kinderklinik der Freien Universität Berlin, später Direktor der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie Charité Campus Virchow-Klinikum. Seit 1988 Professor für Pädiatrie an der Freien Universität Berlin, jetzt Charité Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.
[2] =entwicklungsgeschichtliche – auf die 3 Keimblätter bezogen, die sich beim Fötus hintereinander ausbilden und zu denen alle Organe zuordenbar sind.
[3] Siehe Artikel „Interessante Studie“. Dr. Hamer hat auch nie behauptet, daß Streß zu Krebs führt. Es muß immer das erste Kriterium der „Eisernen Regel des Krebs“ eingehalten werden. Fehlt auch nur eine der 3 beschriebenen Schockeigenschaften, so entwickelt sich kein Krebs!