B. Ullrich
Die Schulmedizin bzw. die
Onkologie behauptet, es sei wissenschaftlich festgestellt, daß Krebs
keine psychischen Ursachen hat. Dabei wird auf eine Studie aus Dänemark
verwiesen. Mit den Ergebnissen dieser Studie meint man, die Germanische Neue
Medizin® (GNM) von Dr. med. Hamer widerlegen zu können. Der nachfolgende Absatz
aus einem Bericht zu dieser Studie ist gleich in doppelter Hinsicht
interessant:
„Da ein darniederliegendes
Abwehrsystem für Krebsleiden anfällig macht, scheint sich der Bogen von der
Psyche zum Krebs leicht spannen zu lassen. Jedoch ist eindeutig zu belegen, daß
jene fast 90 000 Dänen, die zwischen 1969 und 1993 wegen einer Depression in
einem Krankenhaus behandelt wurden, nicht häufiger an Tumoren erkrankten als
die übrige Bevölkerung.
Was die Analysen aus Kopenhagen so
überzeugend macht, ist das Identifizierungssystem für alle Dänen, das weltweit
seinesgleichen sucht. Seit 1968 erhält jeder Däne bei Geburt eine
unverwechselbare Identitätsnummer, die den Abgleich zwischen zahlreichen
Registern und Erfassungssystemen erlaubt. So läßt sich beispielsweise
lückenlos ermitteln, wer wann wegen einer Depression in eine Klinik eingewiesen
wurde und welche dieser Personen später an Krebs erkrankte. Ebenso läßt sich
herausfinden, wie häufig jene Eltern, die den Tod eines Kindes verkraften
mußten, an Krebs erkrankten. Fehlurteile, die auftreten, wenn man sich auf
Befragung von Patienten verläßt, werden auf diese Weise vermieden.“
Zunächst einmal wird nirgendwo in
der GNM behauptet, daß klinisch Depressive öfter an Krebs erkranken als nicht
klinisch Depressive. Da wird also etwas „widerlegt“, was nie behauptet wurde.