B. Ullrich
Keine zwei Tage dauerte die Freude über den
scheinbaren Durchbruch der Vernunft in der Vermietungspraxis großer
Wohnungsgesellschaften. Länger brauchten die menschenverachtenden
Integrationsideologen nicht, um die Idee, verträgliche Hausgemeinschaften bei
der Vermietung zusammenzustellen, an den Medienpranger zu nageln. Zumindest hat
die Aussage des Geschäftsführers der Nassauische Heimstätte Wohnstadt, „Menschen
aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Altersgruppen können in einem Miethaus
nicht konfliktfrei zusammenleben. ...Wir glauben nicht mehr an die glückliche,
gemischte große Heimstättenfamilie“ die Vermischungsaposteln zu eindeutigen
Stellungnahmen herausgefordert. Die WELT vom 20.11.07 schreibt dazu:
„Damit bezieht erstmals eine große deutsche
Wohnungsgesellschaft offen Gegenposition zu der von anderen Unternehmen propagierten
Integration von Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen auf engstem
Raum.... "Das Konzept der Nassauischen Heimstätten verspricht
größere Erfolge für die Quartiersentwicklung als bisherige Integrationsversuche
in gemischten Wohnhäusern", sagt ein Vorstand einer großen kommunalen
Wohnungsgesellschaft, der in diesem Zusammenhang namentlich nicht genannt
werden will - aus einem Grund: "Politisch ist eine solche Segregation
derzeit nicht gewollt." Vielmehr würde die Politik Druck ausüben, um die
Wohnungsunternehmen der öffentlichen Hand zur Sozialarbeit zu zwingen. Deutlich
wurde dies vor wenigen Tagen bei der Integrationskonferenz der
Wohnungswirtschaft in Berlin. Achim Großmann, Parlamentarischer Staatssekretär
im Bundesbauministerium, zeichnete dabei das Bild der Wohnungsunternehmen
als künftige Vorreiter in der Integrationspolitik: "Der Arbeitsplatz
verliert als Ort der Integration an Bedeutung." Stattdessen sei für eine
erfolgreiche Integration neben der Tätigkeit der Kommunen und sozialen
Institutionen das Engagement der Wohnungswirtschaft "unverzichtbar",
sagte Großmann.“
Hier wird unumwunden, wenn auch sozio-logisch
verklausuliert, zugegeben, daß seit Jahrzehnten Menschenversuche
stattfinden, um zwangsweise zusammenzupferchen, was nicht zusammenpaßt. Ob die
Versuchsmenschen sich dabei wohlfühlen, oder ob sie auf solche „nicht
artgerechte Haltung“ mit Streßsymptomen und psychisch-somatischen Krankheiten
reagieren, interessiert diese Berufsideologen überhaupt nicht.
Am 21.11. kommentiert die WELT den „Tabubruch“ der
Nassauischen Heimstätte hinsichtlich ethnisch passenden Mieterbelegungen, also
sogenannten Milieuhäusern, wie folgt:
„Milieuviertel gelten nach der vorherrschenden
Doktrin der Stadtplaner als Betriebsunfälle, als Ergebnis falsch
gesteuerten Zuzugs.
Wenn aber das Denken der Wirklichkeit auch
anderenorts und auch im Großen folgt, kommt ein Eckpfeiler der deutschen
Integrationspolitik ins Wanken: die Durchmischung. Der fromme Glaube, daß der
deutsche Nachbar den ausländischen Mitbürger akkulturiert beziehungsweise
dieser sich von ihm auch akkulturieren lassen will, wird zunehmend zur Religion
ohne Kirche. Da müssen wir uns wohl etwas Neues einfallen lassen.“
Bloß nichts Neues, Schluß mit solchen
„Experimenten“ auf Kosten aller Beteiligten! Schluß mit der
„integrationspolitisch begründeten Durchmischung von Deutschen und
verschiedenen Immigranten im gleichen Haus“! Wer schützt die Menschen in modernen
demokratischen Staaten eigentlich vor dem Terror staatlich legitimierter
Menschenlaborplaner?
Die „Empörungsorgie“ der von jeglicher Vernunft
gemiedenen Vermischungspolitiker läßt nicht lange auf sich warten:
So SPIEGEL online 21.11.07:
„Ist das die
Konterkarierung aller integrationspolitischen Bemühungen, ethnischer
Ghettobildung in Deutschlands Großstädten entgegenzuwirken? Es wäre tatsächlich
das erste Mal, daß eine deutsche große Wohnungsbaugesellschaft - die
Nassauische Heimstätte betreut insgesamt 64.000 Wohnungen - sich dafür
ausspricht, Wohnungen in Zukunft nach der Ethnie zu vermieten.
Dementsprechend
groß ist die Empörung: "Wohnungsbau will Mieter nach Herkunft
sortieren", titelt die "taz" heute, "Geschlossene
Gesellschaft" überschreibt die "Süddeutsche Zeitung" einen
Bericht über den angeblichen Vorstoß aus Hessen.
Auch die WELT am 22.11.07 kippt ihren Senf dazu:
„Die hessische Landespolitik hat mit Empörung auf
die in dieser Zeitung geäußerte Absicht der Nassauischen Heimstätte reagiert,
Wohnblocks künftig ethnisch getrennt zu vermieten. Ministerpräsident Roland
Koch und Wirtschaftsminister Alois Rhiel (beide CDU) forderten in Wiesbaden den
öffentlichen Immobilienkonzern auf, diese Politik zu ändern. Ähnlich reagierten
die Grünen.... "Wir sind uns einig, daß eine Vermietung von Wohnungen
getrennt nach Nationalitäten der völlig falsche Weg ist und eine Kapitulation
vor zweifellos vorhandenen Problemen bei der Integration darstellt",
erklärten Koch und Rhiel in einer Mitteilung. Die Nassauische Heimstätte wende
sich nicht von der bisherigen bewährten Belegungspraxis ab, die eine gute
Nachbarschaft fördere, stellte das Unternehmen in Frankfurt daraufhin klar.“
Hier hat also, wie immer, die Vernunft vor der
Ideologie kapituliert! Das ist übrigens der gleiche Koch, der kurze Zeit später
im hessischen Wahlkampf die Lizenz erhielt, sich lautstark und medienwirksam
über kriminelle Ausländer empören zu dürfen, was ihm dann von seinen
Gesinnungsgenossen entsprechende verbale Prügel einbrachte.
Da zeigt es sich wieder, wie „Volksvertreter“ die
Wünsche des Volkes UND der Ausländer mit Füßen treten! Die Nassauische
Heimstätten wollte
„bewußt auf eine integrationspolitisch begründete
Durchmischung von Deutschen und verschiedenen Immigranten im gleichen Haus
verzichten. Und das aus einem ganz einfachen Grund: Die Mieter wollen das in
der überwiegenden Mehrheit so, die deutschstämmigen und auch die
eingewanderten - sie vertragen sich sonst nicht miteinander, so die Erfahrung
des Managements.“
Und, wen kümmert es? Wen kümmern die Probleme von
Lehrern in durchmischten Klassen? Wen die Probleme deutscher Kinder, die den
ganzen Tag fremden Zungenschlag und fremdkulturelles Benehmen ertragen müssen?
Wen die Ängste deutscher Bürger, in deren Nähe große Moscheeanlagen –
angebliche „Gotteshäuser“ - gebaut
werden? Wer fragt uns, die Ureinwohner, ob wir in unserem eigenen Land so leben
wollen? Nach wessen Pfeife tanzen diese Integrationsdiktatoren eigentlich??
Umvolkungsziel erreicht
Aus dem „politischen
Tagebuch“ Podcast des CDU-Abgeordneten Volker Kauder vom 17.01.2008
...“Müssen wir nicht einen
Beitrag dafür leisten, daß junge Menschen, die in Parallelgesellschaften leben,
kaum deutsch können, keine Ausbildung haben, in diese Gesellschaft integriert
werden? Müssen wir nicht dafür sorgen, daß Kinder - die
in diesem Jahr zum ersten Mal mehrheitlich Migrationshintergrund haben, wenn
sie geboren werden – sofort Chancen ermöglicht
bekommen, indem wir sie in unsere Gesellschaft integrieren, indem wir ihnen Angebote
machen in Einrichtungen, in Kindergärten; damit sie deutsch lernen und in
unseren Schulen vorwärts kommen, indem wir unseren ausländischen
Mitbürgerinnen und Mitbürgern sagen: Ihr seid in unserem Land herzlich
willkommen. Und wir wollen, daß ihr und eure Kinder einen Beitrag
dafür leistet, daß dieses Land vorankommt. Und wir wollen euch helfen, in
unserer Gesellschaft euch wiederzufinden. Aber ihr müßt dies auch wollen und
auch ihr müßt einen Beitrag leisten...“